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Wundervoller Vocaloid

[Abschied] Spezial zu Abschlussliedern von Vocaloid

Für jede Schülerin und jeden Schüler kommt irgendwann das Ereignis der Abschlussfeier. Es ist ein Tag des neuen Aufbruchs, aber auch ein Tag des Abschieds von Freunden, der geliebten Person oder von geschätzten Lehrkräften. Es ist eine Veranstaltung, in der sich unvermeidlich Freude und Wehmut mischen. In diesem Artikel stellen wir euch ausführlich Vocaloid-Abschiedslieder vor. Es sind nur Stücke dabei, die sich euren Gefühlen annehmen. Man kann sie gut alleine hören, aber mit einem wichtigen Menschen könnten ganz neue Gefühle entstehen. Auch für alle, die nach Liedern für einen gemeinsamen Chorgesang suchen, ist etwas dabei.

[Abschied] Spezial zu Abschlussliedern von Vocaloid (41–50)

Im April, dir den Rücken zuwendenkosame

April, dirigiere ich mich von dir ab / Hatsune Miku
Im April, dir den Rücken zuwendenkosame

Anlässlich des Schulabschlusses gibt es sicher auch diejenigen, die sich von der Person trennen müssen, die sie im Herzen tragen. In diesem Zusammenhang möchte ich das Lied „Im April wendest du dich von mir ab“ vorstellen. Darin werden sowohl der Schmerz darüber, dass die geliebte Person einen verlässt, als auch das positive Gefühl, dass man sich irgendwo wiedersehen wird, dargestellt. Produziert wurde es vom Vocaloid-Produzenten Kosame; der Song hat einen frühlingshaft frischen Sound. Das Tempo ist gemächlich und der Stimmumfang nicht sehr groß, sodass ich es auch als leicht zu singenden Titel empfehlen kann.

Ich möchte unsichtbar werdenNaisho no piasu

Das vom vor allem bei Teenagern und Menschen in den Zwanzigern beliebten Vocaloid-Produzenten Naisho no Pierce geschaffene Lied heißt „Ich möchte transparent werden feat. Seikai“. Es beschreibt die Gefühle, aus Angst und Einsamkeit verschwinden zu wollen, sowie den Versuch, diese zu überwinden und in die Zukunft zu gehen. Die erste Hälfte hat eine traurige, ruhige Melodie, doch allmählich erhöht sich das Tempo, und am Ende entsteht ein Gefühl von rasanter Dynamik. Gesungen wird das Stück übrigens von CeVIOs Gesangs-AI Seikai.

Auf Wiedersehen, Rememberkapitarou

[Hatsune Miku] Auf Wiedersehen, Remember [Original]
Auf Wiedersehen, Rememberkapitarou

Für diejenigen, die den Abschluss gemacht haben, ohne ihren Gefühlen an eine wichtige Person Ausdruck verleihen zu können, und bei denen das bis heute nachklingt: Das ist ein Vocaloid-Song, den ihr unbedingt hören solltet. Er stammt von dem Vocaloid-Produzenten Kapitaro, der auch als Urheber des zeitweise im Netz viel diskutierten Liedes „Osorezan le Veau“ bekannt ist, und wurde 2017 veröffentlicht. Es ist ein sanfter, von japanischen Klängen geprägter Electrotune. Auch Hatsune Mikus zart-vergängliche Stimme bleibt im Gedächtnis. Ein Werk mit einer eigentümlichen Atmosphäre, als würde eine Seite der eigenen Erinnerungen leise umgeschlagen.

YumenoiroOtobono

Yumeno Iro / Otobono feat. Koharu Rikka x Natsuiro Karin x Hanakuma Chifuyu [Musikvideo]
YumenoiroOtobono

Ein warmes Lied, das die Gefühle von Schülern, die kurz vor dem Abschluss stehen, sanft umhüllt. „Yume no Iro“ wurde im März 2024 veröffentlicht. Die schöne Melodie und die erfrischenden Harmonien der drei Gesangsstimmen gehen zu Herzen. Zudem besticht der weiche Klang mit den markanten Glockentönen, der die Hoffnungen und Ängste junger Menschen, die einen neuen Weg einschlagen, eindrucksvoll ausdrückt. Es schenkt Mut, den eigenen Träumen entgegenzugehen, daher ist es nicht nur für diejenigen zu empfehlen, die vor dem Abschluss stehen, sondern auch für alle, die eine neue Herausforderung beginnen. Mit jedem Hören kann man sich die eigene Zukunft gewiss heller vorstellen.

DanksagungsredeHikou Shoujo Kansokutai

Es ist ein Abschlusslied, das als Poetry Reading gestaltet ist. Ein Werk der Gruppe Hikō Shōjo Kansokutai, veröffentlicht im Jahr 2023. Zunächst wird man in eine Klanglandschaft hineingezogen, die von Alltagsgeräuschen untermalt ist. Die Liedtexte, in denen nach und nach Erinnerungen an das Studentenleben in einer Art Monolog erzählt werden, sagen eigentlich nichts Besonderes – und doch rühren sie einen auf geheimnisvolle Weise zu Tränen. Sicher liegt das daran, dass man das Gehörte unwillkürlich auf sich selbst überträgt. Es wäre schön, wenn wir die Gefühle, die wir damals hatten, so wie in diesem Stück niemals vergessen würden.