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[Suchtgefahr] Zusammenstellung von Anime-Songs mit ungeraden Taktarten

[Suchtgefahr] Zusammenstellung von Anime-Songs mit ungeraden Taktarten
Letzte Aktualisierung:

Zunächst erkläre ich extrem kurz, was ungerade Taktarten sind.

Die Musik, die ihr häufig hört, etwa J-Pop, ist grob gesagt im Grunde meist im 4/4-Takt.

Wenn ihr im Takt des Liedes viermal in die Hände klatscht, passt das wie eine Schleife zur Melodie und ihrem Rhythmus.

Aber bei ungeraden Taktarten passt es nicht.

„Huch, seit wann sind wir im Refrain?“ „Ich war voll im Groove, und plötzlich ist das Timing verrutscht – total überraschend.“ Solche verwirrenden Beats … dieses Erlebnis macht beim Hören richtig süchtig.

Diesmal gibt es ein Special zu Anime-Songs mit ungeraden Taktarten.

Bleibt gerne bis zum Schluss dabei.

[Suchtfaktor] Zusammenstellung von Anime-Songs mit ungeraden Taktarten (1–10)

asphyxiaCö shu Nie

Cö shu Nie – asphyxia (Offizielles Video) / „Tokyo Ghoul:re“ OP
asphyxiaCö shu Nie

Die zweite Single des Duos Cö shu Nie, einer Rockband, die mit ihrer individuellen Stimme, die Bilder der Liedwelt heraufbeschwört, und mit hochqualitativen Songs Aufmerksamkeit erregt. Der Song wurde als Opening-Thema des TV-Anime „Tokyo Ghoul:re“ verwendet und hebt mit einem klavierbetonten, feinsinnigen Ensemble und einer mitreißend spannenden Performance die Spannung. Das befremdliche Gefühl, wenn sich unbemerkt das Metrum ändert, und der komplexe Beat, der diesen Wechsel zugleich natürlich erscheinen lässt, scheinen mit dem Hintergrund des Anime-Werks zu korrespondieren. Mit einer präzise durchdachten Arrangementstruktur rauscht der Song fließend dahin und verkörpert die Coolness ungerader Taktarten – ein Anison, das den Reiz von wechselnden Metren eindrucksvoll demonstriert.

A-E-I-U-E-O-AO!!gekidan hitotose

TV-Anime „Hinako Note“ Opener-Thema „A-E-I-U-E-O-Ao!!“ Hörprobe-Video
A-E-I-U-E-O-AO!!gekidan hitotose

Ein Lied der Theatergruppe Hitotose, das aus den Hauptcharakteren des TV-Anime „Hinako Note“ besteht und zugleich als Opening-Thema des Werks dient. Mit den charakteristisch niedlichen Stimmen der Charakter-Songs und einer durch komplexe Taktwechsel erzeugten Unausgewogenheit bleibt es im Ohr. Über das gesamte Stück hinweg sind unvorhersehbare, rhythmisch verzwickte Melodielinien eingebaut, die ein spannendes Ensemble formen, das man nicht nach einmaligem Hören mitsingen kann. Ein Titel, den man gerne mehrfach hört und analysiert – besonders empfehlenswert für alle, die Songs in ungeraden Taktarten lieben.

Die graue SagaChouCho

ChouCho – Graue Saga [Offizielles MV]
Die graue SagaChouCho

Eine Single der Sängerin ChouCho, die bereits vor ihrem Major-Debüt als Sängerin einer Anison-Band und als „Utaite“ auf Nico Nico Douga aktiv war – es ist ihre 18. Single. Der Song wurde als Ending-Thema des TV-Anime „Die Reise der Elaina“ (Majo no Tabitabi) verwendet und ist eine Nummer, die mit einem mystisch anmutenden Intro beginnt und von der Spannung ungerader Taktarten durchzogen ist. Die Melodie, die mit ihren rasch wechselnden Metren ein Gefühl von Freiheit vermittelt, erzeugt eine Tiefe, die wunderbar mit der klassischen Anmutung des Stücks harmoniert. Ein fantasievolles Anison, das sich zudem mit der Welt des Werks verbindet.

Wellen der SpiegeloberflächeYURiKA

YURiKA „Kyōmen no Nami“ Musikvideo/TV-Anime „Land der Juwelen“ Opener-Thema
Wellen der SpiegeloberflächeYURiKA

Die dritte Single der Sängerin YURiKA, die durch ihre Siege bei NHKs „1. Anison Nodo Jiman G“ und „NHK Nodo Jiman“ Aufmerksamkeit erregte. Der Song wurde als Opening-Thema des TV-Animes „Land der Juwelen“ eingesetzt und besticht durch eine klare, transparente Gesangsstimme und ein fantasievolles Arrangement, das sehr angenehm wirkt. In der Instrumentalpassage wechselt der Takt plötzlich, und die Melodie geht nahtlos zurück in den Gesang – eine natürliche Songstruktur, die für Fans ungerader Taktarten kaum zu toppen ist. Mit seinen markanten Beat-Changes, die süchtig machen, vermittelt dieser Anisong ein schwebendes Gefühl und viel Tiefe.

Misheard-Lyrics-KuchenOranges & Lemons

Die erste Single des weiblichen Duos Oranges & Lemons, bestehend aus der Singer-Songwriterin Masumi Itō und der Musikproduzentin Yōko Ueno. Der Song wurde als Opening der TV-Anime-Serie „Azumanga Daioh“ verwendet und zusammen mit dem Ending-Theme „Raspberry heaven“ als Double-A-Side-Single veröffentlicht. Die Melodie, die durch wiederholte Modulationen eine gewisse Instabilität erhält, und der Kontrast eines Refrains in ungeradem Takt umhüllen das gesamte Stück mit einem schwer zu erklärenden Gefühl der Unbehaglichkeit. Für Liebhaber von Stücken in ungeraden Taktarten ist es ein Anison mit starkem Suchtfaktor, das man immer wieder anhören und analysieren möchte.

SynchrogazerMizuki Nana

Nana Mizuki „Synchrogazer“ MUSIKCLIP
SynchrogazerMizuki Nana

Die 26. Single der Sängerin Nana Mizuki, die an der Spitze der Voice-Acting-Sängerinnen steht und ihre Fans mit ihrer niedlichen, zugleich überwältigenden Gesangskraft fortwährend in den Bann zieht. Der Song wurde als Opening-Thema des TV‑Anime „Senki Zesshō Symphogear“ verwendet; der opulente Synthesizer-Sound und der treibende Four-on-the-floor-Beat heizen die Stimmung ordentlich an. Vom A-Teil zum B-Teil weist das Stück eine charakteristische Taktunterteilung auf. Die sich überschlagende Melodielinie sorgt für zusätzliche Spannung – ein Nummer, die auch live zum Standardrepertoire gehört.

Phantom JokeUNISON SQUARE GARDEN

UNISON SQUARE GARDEN「Phantom Joke」MV
Phantom JokeUNISON SQUARE GARDEN

Die dreiköpfige Rockband UNISON SQUARE GARDEN, die ihre Fans mit einer markanten High-Tone-Stimme und akribisch durchkomponierten Songs begeistert, präsentiert hier ihre 16. Single. Der Song wurde als Opening-Thema des TV-Anime „Fate/Grand Order – Zettai Majuu Sensen Babylonia“ verwendet und besticht durch einen zugleich beschwingten und doch schattigen Sound, der einfach cool ist. Auf das treibende Arrangement, das bereits im Intro einsetzt, folgt plötzlich ein langsamer B‑Teil im 3/4-Takt; die vor dem Refrain noch komplexer werdenden Taktwechsel steigern die Spannung des Stücks zusätzlich. Das mitreißende Ensemble erzeugt einen starken Kontrast zur erfrischenden Weite und Befreiung des Refrains – ein intensiver und zugleich mysteriöser Rocktitel.