Das Lied von Prinzessin Mononoke. Titellied und Einlagelied
Ich stelle die Titel- und Einlagenlieder des Ghibli-Films „Prinzessin Mononoke“ vor, der 1997 in die Kinos kam.
Wenn man an „Prinzessin Mononoke“ denkt, kommt einem ein bewegendes Werk in den Sinn, das einen durch seine reine Zuneigung zwischen einem Jungen und einem Mädchen aus unterschiedlichen Welten berührt, während es den Konflikt zwischen Göttern, Tieren und Menschen vor der Kulisse einer grandiosen Natur zeichnet!
Der Slogan des Films lautet: „Lebe.“
Viele von Ihnen sind damals wohl ins Kino gegangen und wurden zum tiefen Nachdenken über „die jeweiligen Gefühle der Lebenden“ angeregt, oder?
In diesem Artikel präsentiere ich die eindrucksvollen Musikstücke aus „Prinzessin Mononoke“.
Wie das Werk selbst sind es allesamt großartige Stücke, die an unvergessliche Szenen erinnern!
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Das Lied von Prinzessin Mononoke. Titellied und Einlagenlieder (11–20)
Unreines LandHisaishi Joe

Der Titel „穢土“ bedeutet „befleckte Erde“ und ist das Gegenteil von „reiner Erde“ – möglicherweise ist damit ein von Menschen verunreinigtes Land gemeint. Er wird in einer eindrucksvollen Szene in Prinzessin Mononoke verwendet, in der der von Gier erfüllte Charakter Jikobō mit Ashitaka spricht. Ein Stück mit menschlicher Note und einer schwereren, trüben Atmosphäre.
Tatara-Werk bei der AbenddämmerungHisaishi Joe

Ein Stück, das in der Szene des „Tatara-Werks“ verwendet wurde, in der – selbst innerhalb der Welt von Prinzessin Mononoke – das lebendige, kraftvolle Leben der Menschen gezeigt wird, die trotz harter Umstände stark weiterleben. Es bringt die energischen, burschikosen Frauen des Tatara-Werks und die kraftvolle Lebensweise der Menschen zum Ausdruck, die Tag für Tag in gefährlichem Gelände unter Schweiß und Mühen arbeiten. Der federnde Rhythmus scheint zur Quelle der täglichen Energie für ihre emsige Arbeit zu werden.
KriegstrommelnHisaishi Joe

Auch dies ist ein Stück über den Kampf, der in der Welt von Prinzessin Mononoke unverzichtbar ist. In diesem Video wird es nur auf dem Klavier gespielt, aber im Original ist es ein sehr interessantes Stück, das ausschließlich aus Percussion besteht. Als Klavierarrangement hat es einen anderen Charakter als die Percussion-Version, doch sehen Sie sich unbedingt den Film an und erleben Sie die Großartigkeit dieses Stücks selbst.
LebeHisaishi Joe

Dieses Stück ist ein Lied, das auf der Melodie des Hauptthemas „Nur die Mononoke“ basiert. Es ist zwar sehr kurz, wird im Hauptteil jedoch mit Harfe und Streichern gespielt und hebt so die wunderbare Melodie dieses Titellieds noch stärker hervor. Es ist ein großartiges, monumentales Stück, das perfekt zu den drei kraftvollen Schriftzeichen des Slogans von Prinzessin Mononoke – „Lebe!“ – passt.
Die Welt der Unterwelt IIHisaishi Joe

Es ist ein Stück, das mit jener besonders eindrucksvollen Melodie aus dem Titelsong von Prinzessin Mononoke beginnt und allmählich an Tempo gewinnt. Es erklingt in der Szene, in der der Waldgott sich in den Nachtwandler verwandelt, und lässt einen die ungeheure Wucht sowie das begangene, unwiderrufliche Fehlverhalten reflektieren. Die Komposition ist insgesamt überwältigend; besonders die aufeinanderfolgenden tiefen Töne erzeugen sogar ein Gefühl von Angst.
Adagio II von Tod und LebenHisaishi Joe

„Adagio“ ist ein musikalisches Zeichen und bedeutet „langsam“. In Verbindung mit „Leben und Tod“ ergibt sich ein Inhalt, der sehr gut zum Thema des Films Prinzessin Mononoke passt. Dieses Stück ist „Adagio des Lebens und des Todes 2“ und verwendet ein Arrangement der Melodie aus Teil 1. Es wird auch in Szenen des Hauptfilms eingesetzt, die mit Teil 1 verbunden sind, daher lohnt es sich, darauf zu achten.
Das Lied von Prinzessin Mononoke. Titellied und Insert-Songs (21–30)
verfluchte MachtHisaishi Joe

Das Stück mit dem Titel „Verfluchte Kraft“ bezieht sich auf die verfluchte Macht, die Ashitaka zu Beginn von Prinzessin Mononoke vom Tatarigami auferlegt wird. Es ruft die leicht groteske Szene in Erinnerung, in der der von Hass erfüllte Fluch des Tatarigami Ashitaka dazu bringt, den Bogen auf die Banditen zu richten. Das Arrangement ist ohnehin Furcht einflößend und schürt jenes Gefühl unausweichlicher Angst, dass eine unkontrollierbar gewaltige Kraft in Ashitaka erwacht ist.





