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[Geht unter die Haut] Special zu düsteren/krankhaften Vocaloid-Songs

Zahlreiche Vocaloid-Songs, die online veröffentlicht werden.

Mit Themen wie Gefühlen, Landschaften, Jahreszeiten und Ereignissen entstehen ständig neue Stücke.

Und darunter gibt es auch viele Werke, die als „Yami-Songs“ bezeichnet werden.

Ich wette, es gibt ziemlich viele Leute, die solche Musik mögen.

Man hört sie, wenn man möchte, dass sich jemand den eigenen Gefühlen zuwendet, oder lässt sie laufen, wenn man einfach ganz tief in Gedanken versinken will.

In diesem Artikel stellen wir daher eine Fülle von düsteren Vocaloid-Songs vor!

Werfen wir einen Blick in die tiefgründige Welt der Vocaloid-Szene!

[Einschlagend] Spezial zu düsteren Vocaloid-Songs (171–180)

Bradburyteniwoha

Bradbury / flower・Partikel (Bradbury / teniwoha)
Bradburyteniwoha

Man kann einfach nicht aufhören zuzuhören – von Anfang bis Ende: Das ist „Bradbury“ von Teniwoha. Mit flower’s durchschlagender, hoher Stimme und dem treibenden Aufbau der Sounds fühlt sich das extrem angenehm an. Auch die für Teniwoha typischen, kalkulierten Reime mit wiederholten Lauten sind meisterhaft umgesetzt – wie erwartet. Obwohl Text und Stimmung düster sind, kann man seltsamerweise nicht stillhalten: ein göttlicher Track! Teniwoha singt den Song übrigens auch selbst; diese Version ist ebenfalls richtig cool und sehr zu empfehlen.

Ilianuyuri

Nuyuri – Iria / Kafu : Iria
Ilianuyuri

Nuyuri ist als Singer-Songwriter und Vocaloid-Produzent aktiv. Sein erstes selbst produziertes Originalstück, bei dem er erstmals Fuka einsetzte, ist „Ilia“. Der Text zeichnet ein Bild der dunklen Seiten der menschlichen Seele. Beim Hören wird deutlich, dass die Protagonistin bzw. der Protagonist Schuldgefühle hat und wohl einen Fehler begangen hat. Da nicht zu viel erklärt wird, kann jede und jeder die eigene Interpretation ausweiten und sich emotional hineinversetzen – das ist schön. Übrigens dürfte der Titel entweder die dritte Person Plural oder ein Personenname sein.

Psychedelisches LächelnPinokio P

PinocchioP – Psychedelic Smile feat. Hatsune Miku / Psychedelic Smile
Psychedelisches LächelnPinokio P

Ein aggressiver und leicht verrückter Vocaloid-Song, der 2009 auf Nico Nico Douga veröffentlicht wurde. Ein Werk von PinocchioP, der als Multikünstler aktiv ist. Es klingt zwar wie ein fröhliches Lied, aber wenn man sich die Texte genau durchliest … Es ist ein fesselnder, süchtig machender „Yami“-Song.

FreyraviranzëYugika

Songs mit düsteren Vibes auf einer druckvollen Bassbasis sind echt gut, oder? Sie können sogar etwas Coolness und Stil ausstrahlen. In diesem Zusammenhang möchte ich „Fleiravinranze“ vorstellen. Dieser Track wurde von Yugika für die BOKAKORE Summer 2023 TOP100 produziert. Er kombiniert einen basslastigen Sound mit der tiefen Stimme von Narukami Mikoto. Außerdem sind die von negativen Gefühlen geprägten Texte und das Musikvideo mit seiner dynamischen Animation besonders sehenswert. Taucht ein in eine einzigartige Welt, die es so kein zweites Mal gibt.

Parasitsekai no uragawa P

Obwohl es ein Lied über ein krankes Mädchen ist, klingt Miku’s Stimme sanft. Der Klang von Bass und Schlagzeug ist erfrischend, daher ist es angenehm fürs Ohr. Die Liedtexte quellen in der zweiten Hälfte vor düsteren, verstörten Worten geradezu über, aber am Ende möchte man es dennoch gleich noch einmal hören.

[Trifft ins Herz] Special zu düsteren Vocaloid-Songs (181–190)

Ich will nicht sterben, aber es lässt sich nicht ändern.tomuran

Ich will nicht sterben, aber es lässt sich nicht ändern / Trauern
Ich will nicht sterben, aber es lässt sich nicht ändern.tomuran

Vielleicht gibt es Menschen, die unter großem Stress stehen oder durch etwas Trauriges ihre Energie verloren haben. Für sie möchte ich das Lied „Ich will nicht sterben, aber es lässt sich nicht ändern“ empfehlen. Es ist ein Werk des Vocaloid-Produzenten Tomura. Im Song wird geschildert, wie die Hauptfigur, von der Realität niedergeschlagen und aller Lebenslust beraubt, in ihrer Bettdecke versinkt und nachdenkt. Die Protagonistin fällt in ein tiefes Loch, rafft sich aber am Ende des Stücks plötzlich wieder auf. Es ist zwar ein „Yami-Song“, aber ich glaube, dass man beim Hören neue Kraft schöpfen kann!

Isolierstationzankyou P

Es ist weniger ein „Yami-Song“ im Sinne von krankhaft, sondern eher ein „Yami“- also Dunkelheits- bzw. Horror-Song mit starken Horrorelementen. In einem abgeschotteten Krankentrakt wird in schonungslos unmittelbaren Bildern besungen, wie ein Mädchen in die Dunkelheit hinabgleitet. Die Atmosphäre wirkt, als lese man einen Horrorroman, und jagt einem eiskalte Schauer über den Rücken. Wie wäre es, sich damit als sommerliche Gruselgeschichte ein wenig Abkühlung zu verschaffen?