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Wunderschönes Anime-Lied

[Meisterwerke der Shōwa-Ära] Nostalgische Zusammenstellung von Anime-Songs der 70er-Jahre

In den 1970er-Jahren wurden viele der berühmtesten japanischen Anime-Klassiker ausgestrahlt.

Nicht nur die Anime selbst, sondern auch die Titellieder der einzelnen Serien haben schon damals viele Menschen begeistert.

In diesem Artikel stellen wir für diejenigen, die sich an jene Zeit erinnern, eine Auswahl nostalgischer Animesongs aus den 70ern auf einen Schlag vor!

Von Evergreens, die man auch heute noch häufig hört, bis hin zu unvergesslichen Meisterwerken, die man in letzter Zeit vielleicht seltener hört, aber beim ersten Ton sofort mitsummen kann – wir haben eine breite Palette zusammengestellt.

Blicken wir gemeinsam auf diese Zeit zurück und nutzen die Gelegenheit, die nostalgischen Klassiker in Ruhe erneut zu genießen.

[Klassische Hits der Shōwa-Ära] Nostalgische Zusammenstellung von Anime-Songs der 70er Jahre (1–10)

GeGeGe no KitarōKumakura Kazuo

GeGeGe no Kitarō (Oktober Shōwa 46/1971)
GeGeGe no KitarōKumakura Kazuo

Ein berühmtes Werk von Shigeru Mizuki, den man auch aus der NHK-Morgenserie „Gegege no Nyōbō“ kennt. Die erste Anime-Adaption stammt aus dem Jahr 1968 – man könnte also sagen, es ist bereits ein Meilenstein des japanischen Anime. Ursprünglich trug es den Titel „Hakaba no Kitarō“ (Kitarō aus dem Friedhof). Das Titellied „Gegege no Kitarō“ ist sogar noch bekannter als der Manga. Das Lied, in dem mit einer leicht unheimlichen Stimme so etwas wie „Für Geister ist das Leben ganz unbeschwert“ besungen wird, ist schlichtweg grandios. Das Intro, das mit einem dünnen „ten-tere ten-tere …“ beginnt, fand ich als Kind ein bisschen unheimlich.

Getter Robo!sasaki isao

Nr. 18: Super Robot Spirits ’99 Getter Robo! (Kageyama, Sasaki)
Getter Robo!sasaki isao

Das Werk, dessen Original von Go Nagai und Ken Ishikawa stammt und als Urvater der kombinier- und transformierbaren Roboter gilt, ist die „Getter Robo“-Reihe. Ein weiteres Merkmal dieser Serie ist, dass sich die Geschichten von Manga und Anime stark unterscheiden. Den Anfang macht dabei der Anime „Getter Robo“, dessen Opening-Thema dieses Lied ist. Getragen von einem Sound, der dem klassischen Heldenlied entspricht, wird die Gestalt von Getter Robo klar und anschaulich dargestellt. Besonders einprägsam sind die im Text wiederkehrenden Geräuscheffekte, die den Song leicht im Gedächtnis der Hörer verankern.

Dokonjou-GaeruIshikawa Susumu

[Offiziell] Dokonjo Gaeru OP „Dokonjo Gaeru“ „DER TAPFERE FROSCH“ (1972)
Dokonjou-GaeruIshikawa Susumu

Es handelt sich um das Opening-Thema des Animes „Dokonjo Gaeru“, dessen Vorlage der von Yasumi Yoshizawa gezeichnete Manga ist, der im „Weekly Shonen Jump“ veröffentlicht wurde. Der Protagonist Hiroshi Kaizuka stolpert, zerquetscht dabei den Frosch Pyonkichi mit seiner Brust, doch Pyonkichi überlebt mit unbeugsamem Willen, haftet an Hiroshis Hemd und begleitet ihn fortan als „Flachfrosch“. Diese heitere Einführung ist ein wesentliches Merkmal des Werks. Das Opening-Lied zeichnet sich durch einen energiegeladenen Text aus, der Pyonkichis Lebensart im Werk widerspiegelt, sowie durch eingestreute, herrlich entwaffnende Geräuscheffekte, die einen unverwechselbaren Eindruck hinterlassen.

[Meisterwerke der Shōwa-Ära] Nostalgische Sammlung von Anime-Songs der 70er Jahre (11–20)

Das Bienen-Waisenkind Hatchishimazaki yuri

Gedanken und Hoffnung an die Mutter, gewoben in einem Gesang, der Sanftheit und Stärke vereint. Mit ihrer klaren, transparenten Stimme entwirft Yuri Shimazaki Stimmungen, die die Abenteuer- und Wachstumsgeschichte einer kleinen Protagonistin behutsam umhüllen. Man fühlt mit ihrer Reise, die sie mit Liebe und Mut im Herzen fortsetzt, und schöpft Kraft, Schritt für Schritt voranzugehen – ein herzerwärmendes Werk. Im Mai 1970 als Single bei Nippon Columbia veröffentlicht, eroberte es als Opening-Thema des Animes „Insektenmärchen: Waisenbiene Hutch“ die Herzen vieler Zuschauer. 1974 übernahm sie auch im Nachfolger das Titelthema und konnte die Welt dieses Werks noch reicher entfalten. Ein perfektes Lied, wenn man selbst Mut braucht oder jemanden ermutigen möchte.

Doraemons LiedŌsugi Kumiko

Dies ist das 1979 veröffentlichte Opening-Thema der auf dem Manga von Fujiko F. Fujio basierenden Serie „Doraemon“, in der der katzenförmige Roboter „Doraemon“ aus der Zukunft eine zentrale Rolle spielt. Das Werk selbst wird oft als nationaler Kult-Anime bezeichnet, und als das Symbolstück der Serie wird auch dieses „Doraemon no Uta“ zusammen mit dem Werk als ein für Japan repräsentatives Animesong überliefert. Die Liedtexte zeichnen ein Bild davon, was für ein Wesen Doraemon ist, und es ist charakteristisch, dass Wörter gewählt wurden, die für alle Altersgruppen leicht verständlich sind.

Das Lied des Hakushon-Daimonshimazaki yuri

Es beginnt mit liebenswürdigen Onomatopoesien im Intro, und die vertrauten Liedzeilen lassen förmlich das Bild eines großen Dämonenkönigs entstehen, der aus einem magischen Krug erscheint. Die ehrliche, rührsame und ausgesprochen menschliche Persönlichkeit des Dämonenkönigs wird hervorragend eingefangen, sodass ein herzerwärmendes Werk entsteht, das Kinder wie Erwachsene gleichermaßen genießen können. Yuri Shimazakis helle, kraftvoll-leichte Stimme unterstreicht die komische Atmosphäre der Geschichte zusätzlich. Die Aufnahme wurde im Oktober 1969 bei Nippon Columbia veröffentlicht und erlangte große Beliebtheit als Opening-Thema der zur gleichen Zeit ausgestrahlten Anime-Serie im Fuji-TV-Netzwerk. Für fröhliche Momente mit der Familie an freien Tagen oder Kinderveranstaltungen – immer dann, wenn alle gemeinsam Spaß haben und in Stimmung kommen möchten – ist dieses Stück die ideale Wahl.

Galaxis-Express 999sasaki isao

„Galaxy Express 999“ ist eines der bekanntesten Werke von Leiji Matsumoto und soll, wie es heißt, von Kenji Miyazawas „Nacht auf der Galaktischen Eisenbahn“ und Maurice Maeterlincks „Der blaue Vogel“ inspiriert sein. Da in dem Werk die Sorgen des Protagonisten Tetsurō Hoshino sowie die Absurditäten dieser Welt zum Ausdruck kommen, ist auch die eher düstere Farbgebung charakteristisch. Das Opening-Thema dieses Stücks vermittelt ebenfalls einen nostalgischen Eindruck, der zur Atmosphäre des Werks passt. Es ist ein Lied, das eine gewisse Melancholie in sich trägt – als würde man die Reise fortsetzen, im Glauben, eines Tages die Hoffnung zu erreichen.