RAG MusicAnime Songs
Wunderschönes Anime-Lied

[Meisterwerke der Shōwa-Ära] Nostalgische Zusammenstellung von Anime-Songs der 70er-Jahre

In den 1970er-Jahren wurden viele der berühmtesten japanischen Anime-Klassiker ausgestrahlt.

Nicht nur die Anime selbst, sondern auch die Titellieder der einzelnen Serien haben schon damals viele Menschen begeistert.

In diesem Artikel stellen wir für diejenigen, die sich an jene Zeit erinnern, eine Auswahl nostalgischer Animesongs aus den 70ern auf einen Schlag vor!

Von Evergreens, die man auch heute noch häufig hört, bis hin zu unvergesslichen Meisterwerken, die man in letzter Zeit vielleicht seltener hört, aber beim ersten Ton sofort mitsummen kann – wir haben eine breite Palette zusammengestellt.

Blicken wir gemeinsam auf diese Zeit zurück und nutzen die Gelegenheit, die nostalgischen Klassiker in Ruhe erneut zu genießen.

[Klassische Hits der Shōwa-Ära] Nostalgische Zusammenstellung von Anime-Songs der 70er Jahre (1–10)

Dororon Enma-kunNakayama Chinatsu

Ein Lied, das die geheimnisvolle Welt der Yokai lebendig und farbenfroh zeichnet, wurde 1973 als Titellied einer TV‑Anime‑Serie veröffentlicht. Die von Chinatsu Nakayama verfassten Texte und die von Asei Kobayashi komponierte Melodie bringen die seltsamen und humorvollen Gestalten der Yokai hervorragend zum Ausdruck. Dieses Werk schildert die Streiche der aus der Hölle aufgetauchten Yokai in einem hellen, beschwingten Rhythmus und besticht durch seine Zugänglichkeit, die Jung und Alt gleichermaßen anspricht. Die Liedtexte, die eine Verbundenheit mit der traditionellen japanischen Yokai‑Kultur spüren lassen, harmonieren ausgezeichnet mit der eingängigen Melodie. Ein empfehlenswertes Stück für alle, die eine fröhliche Zeit mit den Yokai verbringen möchten oder nostalgische Anime‑Songs aus der Showa‑Zeit genießen wollen.

Flieg! GundamIkeda Ko

Die 1979 gestartete Serie „Mobile Suit Gundam“ wird bis heute, durch die Shōwa-, Heisei- und nun auch Reiwa-Ära, fortgeführt. Es ist fast schon erfreulich, wie unterschiedlich die Begeisterung je nach Generation ausfällt: „Ich kenne es so ungefähr bis Gundam SEED“ oder „Kennst du Iron-Blooded Orphans nicht?“ Besonders nostalgisch ist natürlich das Titellied der ersten Gundam-Staffel, „Tobe! Gundam“. Sein unbefangen reiner Inhalt – „Stürme auf den Feind zu!!“ – ist repräsentativ für die Roboteranimes der Shōwa-Zeit. Wenn man das Lied hört, bekommt man richtig Lust, ein Gundam-Plastikmodell zu bauen!

GeGeGe no KitarōKumakura Kazuo

GeGeGe no Kitarō (Oktober Shōwa 46/1971)
GeGeGe no KitarōKumakura Kazuo

Ein berühmtes Werk von Shigeru Mizuki, den man auch aus der NHK-Morgenserie „Gegege no Nyōbō“ kennt. Die erste Anime-Adaption stammt aus dem Jahr 1968 – man könnte also sagen, es ist bereits ein Meilenstein des japanischen Anime. Ursprünglich trug es den Titel „Hakaba no Kitarō“ (Kitarō aus dem Friedhof). Das Titellied „Gegege no Kitarō“ ist sogar noch bekannter als der Manga. Das Lied, in dem mit einer leicht unheimlichen Stimme so etwas wie „Für Geister ist das Leben ganz unbeschwert“ besungen wird, ist schlichtweg grandios. Das Intro, das mit einem dünnen „ten-tere ten-tere …“ beginnt, fand ich als Kind ein bisschen unheimlich.

Dokonjou-GaeruIshikawa Susumu

[Offiziell] Dokonjo Gaeru OP „Dokonjo Gaeru“ „DER TAPFERE FROSCH“ (1972)
Dokonjou-GaeruIshikawa Susumu

Es handelt sich um das Opening-Thema des Animes „Dokonjo Gaeru“, dessen Vorlage der von Yasumi Yoshizawa gezeichnete Manga ist, der im „Weekly Shonen Jump“ veröffentlicht wurde. Der Protagonist Hiroshi Kaizuka stolpert, zerquetscht dabei den Frosch Pyonkichi mit seiner Brust, doch Pyonkichi überlebt mit unbeugsamem Willen, haftet an Hiroshis Hemd und begleitet ihn fortan als „Flachfrosch“. Diese heitere Einführung ist ein wesentliches Merkmal des Werks. Das Opening-Lied zeichnet sich durch einen energiegeladenen Text aus, der Pyonkichis Lebensart im Werk widerspiegelt, sowie durch eingestreute, herrlich entwaffnende Geräuscheffekte, die einen unverwechselbaren Eindruck hinterlassen.

Das Bienen-Waisenkind Hatchishimazaki yuri

Gedanken und Hoffnung an die Mutter, gewoben in einem Gesang, der Sanftheit und Stärke vereint. Mit ihrer klaren, transparenten Stimme entwirft Yuri Shimazaki Stimmungen, die die Abenteuer- und Wachstumsgeschichte einer kleinen Protagonistin behutsam umhüllen. Man fühlt mit ihrer Reise, die sie mit Liebe und Mut im Herzen fortsetzt, und schöpft Kraft, Schritt für Schritt voranzugehen – ein herzerwärmendes Werk. Im Mai 1970 als Single bei Nippon Columbia veröffentlicht, eroberte es als Opening-Thema des Animes „Insektenmärchen: Waisenbiene Hutch“ die Herzen vieler Zuschauer. 1974 übernahm sie auch im Nachfolger das Titelthema und konnte die Welt dieses Werks noch reicher entfalten. Ein perfektes Lied, wenn man selbst Mut braucht oder jemanden ermutigen möchte.