[Titelsong & BGM] Sonderausgabe beliebter Anime-Soundtracks
Einer der wichtigen Bestandteile, die Film-, Serien- und Animeproduktionen prägen, ist der Soundtrack.
Er drückt die Welt eines Werks in Musik aus und verleiht der Geschichte Tiefe und Dimension … Bei Werken, die man Meisterwerke nennt, habe ich das Gefühl, dass stets solche Stücke verwendet werden.
Diesmal habe ich Soundtracks beliebter Anime zusammengestellt.
Von in den letzten Jahren viel diskutierten Titeln bis hin zu altbekannten Klassikern – ich habe eine Auswahl getroffen, die Menschen verschiedenster Generationen Freude machen dürfte.
Bitte schaut euch die Liste unbedingt bis zum Schluss an.
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[Titellied/BGM] Sonderbeitrag zu beliebten Anime-Soundtracks (21–30)
Ouka-NinpōchōOnmyoza

Eine über die Zeit hinweg erneut widerhallende, schicksalhafte Erzählung von Onmyo-za. Dieses Stück, 2018 veröffentlicht, wurde als Opening-Thema für den TV‑Anime „Basilisk: Ôka Ninpôchô“ produziert. Rund zwölf Jahre nach dem Vorgänger steuerten sie damit abermals den Titelsong zu der Serie bei, die die Verflechtungen der Ninja fortspinnt. Der schwere Sound aus Zwillingsgitarren und druckvollem Rhythmus verschmilzt mit Kuronekos samtigem Gesang und bringt die wahnsinnige Schönheit eines vom tanzenden Kirschblütenflug gezeichneten Schicksals meisterhaft zum Ausdruck. Erleben Sie eine unvergleichliche Welt, in der japanische Ästhetik und die Dynamik des Metal zu einer einzigartigen Einheit verschmelzen.
Stilvolle LiebeMizuki Nana

Eine japanisch geprägte Rock-Ballade, die auf dem Best-of-Album „THE MUSEUM III“ enthalten ist. Das eigens als Ending-Thema für die TV-Anime-Serie „Basilisk: Ouka Ninpouchou“ geschriebene Stück schildert die tragische Liebesgeschichte eines Paares, das vom Schicksal der Ninja-Clans Iga und Kouga hin- und hergeworfen wird, und setzt dabei auf einen majestätischen Sound, der Koto und traditionelle japanische Schlaginstrumente einwebt. Die mit Worten wie „Sakura“ und „Klinge“ gesponnenen Texte vermitteln die Entschlossenheit, alles für den geliebten Menschen zu opfern, obwohl man weiß, dass diese Liebe nicht erwidert wird. Nana Mizukis aus zurückhaltendem Timbre in befreiende, hohe Long Tones übergehende Stimme zeichnet die verborgene Leidenschaft eindrucksvoll nach. Ein empfehlenswertes Stück, wenn man in der Nachwirkung des Animes schwelgen möchte.
GewürzSaucy Dog

Es ist ein Song, der als Titellied für den 2025 erscheinenden Film „Crayon Shin-chan: Superglamourös! Die heißen Kasukabe-Dancer“ eigens geschrieben wurde. Verantwortlich zeichnet die Rockband Saucy Dog, die bei jungen Menschen große Unterstützung genießt. Das Werk besticht durch einen frischen, nostalgischen Sound, der an die unbeschwerte Haltung der Kindheit erinnert – ohne Angst vor Fehlern – und die Bilder wachruft, die man beim Bummeln am Wegesrand sah. Es vermittelt sanft die Zuversicht, dass selbst die harten Momente des Lebens kostbare Gewürze sind, die uns Farbe verleihen. Der Sänger Shinya Ishihara soll nach der Lektüre des Drehbuchs seine eigene Kindheit einbezogen und den Song daraufhin geschrieben haben; diese geradlinigen Gefühle kommen deutlich zum Ausdruck. Vielleicht wird er im Herzen all jener Erwachsenen widerhallen, die sich Tag für Tag anstrengen.
Mutters BesenHisaishi Joe

Unter der Leitung von Joe Hisaishi, der weltweit erfolgreich ist, wird „Mutter’s Besen“ aus dem kostbaren Studio-Ghibli-Film „Kiki’s kleiner Lieferservice“ von einem ausländischen Orchester aufgeführt. Vom Intro, das an „Die Stadt am Meer“ erinnert, geht es weiter zu einem wunderschönen Violinsolo. Dieses Stück erklingt in der Szene, in der Kiki von ihren Eltern und Freunden verabschiedet aufbricht, und ist ein Meisterwerk, das die Freundlichkeit der Mutter und die Wärme der Heimat spüren lässt. Auch durch die Darbietung werden Sanftheit und Wärme vermittelt – es ist wirklich wohltuend fürs Herz.
Ashitaka kronikHisaishi Joe

Es folgt „Ashitaka Sekki“ aus dem abendfüllenden Animationsfilm Prinzessin Mononoke von Studio Ghibli, ein Werk, das sowohl als wuchtige wie auch majestätische Orchesterkomposition überzeugt. Studio Ghibli, das am 11. März 1984 mit der Veröffentlichung von Nausicaä aus dem Tal der Winde als Produzent abendfüllender Animationsfilme startete, brachte mit Prinzessin Mononoke seinen zehnten Film heraus. Dieses Werk ist auch dafür bekannt, die Stellung des Anime von einem reinen Konsumgut für Fans zu einem als „Kunst“ sublimierten Medium erhoben zu haben. Die Produktion war äußerst umfangreich; bereits zu dieser Zeit nahm der Anteil an Einspielungen mit Live-Orchester zu. Beim Hören der Musik wirkt sie nicht nur wie ein bloßer Soundtrack für die Animation, sondern wie ein beachtenswertes neues Werk der klassischen Musik, das für sich genommen der Betrachtung würdig ist. Die Orchesterpartien übernahm das Tokyo City Philharmonic Orchestra; es war zudem das erste Mal, dass nicht ein ad hoc zusammengestelltes Ensemble, sondern ein fest etabliertes professionelles Orchester engagiert wurde.


