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Lied aus Erdsee. Titellied und Insert-Song

„Die Chroniken von Erdsee“ ist die Verfilmung eines Werks der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin.

Der Regisseur heißt Gorō Miyazaki.

Er ist der leibliche Sohn von Hayao Miyazaki, der zahlreiche Meisterwerke wie „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ und „Das Schloss im Himmel“ geschaffen hat.

Schaut man „Die Chroniken von Erdsee“, gibt es tatsächlich viele Szenen, in denen man den Einfluss seines Vaters zu spüren meint.

Doch das ist nicht alles – man spürt auch eindeutig eine Art überströmende Emotionalität von Gorō Miyazaki selbst.

In diesem Artikel habe ich die Titel- und Insert-Songs von „Die Chroniken von Erdsee“ zusammengefasst.

Es sind durchweg wunderschöne Stücke, die zur Welt des Werks passen – hört sie euch unbedingt alle an.

Die Lieder aus Erdsee. Titellied und Einlagenlieder (1–10)

DracheTeshima Aoi

Der Film „Die Chroniken von Erdsee“ unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von der literarischen Vorlage und lässt Raum für Interpretationen. Das Lied „Ryū“ („Drache“) hilft jedoch, die Handlung besser zu verstehen. In den Songtexten spiegelt sich die Weltanschauung wider, die den Hintergrund des Werks bildet, und zusammen mit Aoi Teshimas Gesang, begleitet vom Klavier, entsteht ein eigentümlich sanfter Eindruck. Ein Stück, das man sich unbedingt nach dem Anschauen des Films anhören sollte.

DämmerungTeshima Aoi

„Dämmerung“ Aoi Teshima [Liedtext] Die Chroniken von Erdsee
DämmerungTeshima Aoi

Diese geheimnisvolle Gesangsstimme lässt einen ewig weiterhören. Die entspannte Melodie und der ruhige, schlichte Sound sind äußerst angenehm fürs Ohr! Wie die ernsthafte Atmosphäre von „Die Chroniken von Erdsee“ wirkt auch dieses Stück auf eine gewisse Weise mysteriös. Es weckt eine nostalgische Stimmung, als würde man in der Abenddämmerung durch eine menschenleere Stadt spazieren. Achte auch auf den einsamen Songtext, der von Verlassenheit erzählt.

Terus LiedTeshima Aoi

Masafumi Akikawa × Aoi Teshima – Tëru no Uta – Prinzessin Mononoke
Terus LiedTeshima Aoi

Es ist ein Musikstück, das in „Die Chroniken von Erdsee“ verwendet wurde. Aoi Teshimas Gesang ist sehr klar und wunderschön – ein großartiges Lied. Schon beim Hören allein fühlt man sich sehr beruhigt. Ich würde es gerne an einem ort inmitten der Natur beim Sonnenuntergang hören. Es passt perfekt zur Stimmung des Films, also hört es euch unbedingt an.

Lieder aus Erdsee. Titel- und Einlagenlieder (11–20)

Anomalie – DracheTerashima Tamiya

Eines der Highlights in „Geschichten von Erdsee“ ist ein Drache, der ganz plötzlich auftaucht. Dieses Stück lässt dich diesen Drachen als Klang erleben. Ein uptempo Song, in dem man die Angst des Protagonisten angesichts des Drachen förmlich greifen kann. Der wuchtige, tieffrequente Sound vermittelt mit jedem Hören mehr und mehr Beklemmung, oder? Auch die Beziehung zu diesem Drachen ist ein Höhepunkt des Films – achte also unbedingt auch auf den Sound.

Licht und SchattenTerashima Tamiya

Ganz dem Titel „Licht und Schatten“ entsprechend hat dieses Stück eine helle, aber auch einsame Atmosphäre. Zunächst wirkt die funkelnde Melodie, als würde sie einen in Licht hüllen, doch dann wechselt sie zu einem tieferen, am Boden kriechenden Sound – diese subtile Balance macht süchtig. Da das Lied eine untrennbare Beziehung wie „Licht und Schatten“ zum Thema hat, spürt man doch eine sehr philosophische Stimmung, oder?

SpinneTerashima Tamiya

Die Bösewichtfigur „Spinne“ aus Erdsee (Gedo Senki). Ihr Aussehen wurde als traumatisierend furchteinflößend diskutiert. Hier ist der Song der Spinne, der einen extrem starken Eindruck hinterlässt. Er ist von einer düsteren, unheilvollen Atmosphäre durchdrungen, als wäre er aus der Unterwelt geboren. Die dröhnenden Tiefen und die sich überlagernden Chöre verdoppeln die Furcht – absolut hörenswert. Ein Stück, das nach und nach bedrängt und ein Gefühl der Unruhe auslöst.

Habicht – Der FlüchtlingTerashima Tamiya

Der Schlüsselfigur und Zauberer Habicht (Haitaka) aus „Die Chroniken von Erdsee“. Hier ist sein Soundtrack! Haitaka ist auch in der Geschichte von vielen Rätseln umgeben, und dieses Stück passt perfekt zu seiner mysteriösen Art. Der langsame, majestätische Sound scheint Haitakas Leben widerzuspiegeln. Die leicht melancholischen Klangfarben der Instrumente passen ausgezeichnet zu Haitaka – eine klare Hörempfehlung.