Lied aus Erdsee. Titellied und Insert-Song
„Die Chroniken von Erdsee“ ist die Verfilmung eines Werks der amerikanischen Autorin Ursula K. Le Guin.
Der Regisseur heißt Gorō Miyazaki.
Er ist der leibliche Sohn von Hayao Miyazaki, der zahlreiche Meisterwerke wie „Nausicaä aus dem Tal der Winde“ und „Das Schloss im Himmel“ geschaffen hat.
Schaut man „Die Chroniken von Erdsee“, gibt es tatsächlich viele Szenen, in denen man den Einfluss seines Vaters zu spüren meint.
Doch das ist nicht alles – man spürt auch eindeutig eine Art überströmende Emotionalität von Gorō Miyazaki selbst.
In diesem Artikel habe ich die Titel- und Insert-Songs von „Die Chroniken von Erdsee“ zusammengefasst.
Es sind durchweg wunderschöne Stücke, die zur Welt des Werks passen – hört sie euch unbedingt alle an.
- „The Anthem of the Heart“ Titelsong und Einlagenlieder | Eine umfassende Vorstellung der Songs, die den Film schmücken
- Das Lied von Nausicaä aus dem Tal der Winde. Titellied und Einlagelied
- Das Lied aus Kikis kleiner Lieferservice. Titelsong und Einlage aus dem Anime. Ein Meisterwerk von Ghibli.
- Das Lied aus Das wandelnde Schloss. Titellied und Einlagelied
- Titelsong und Einlage-/Zwischensong von „Your Name.“
- Lied aus „Wie der Wind sich hebt“. Titellied und Insertlied
- [Lieder von Studio Ghibli] Liste der Titel- und Einlagenlieder sowie der Hintergrundmusik (BGM) aus der Ghibli-Musik
- Lied aus "Stimme des Herzens". Titellied und Einlagelied
- Das Lied aus Das Schloss im Himmel. Titellied und Einlagelied
- Das Lied von Prinzessin Mononoke. Titellied und Einlagelied
- Lied aus der Geschichte der Prinzessin Kaguya. Titellied und Insert-Song
- Das Lied von Ponyo auf der Klippe. Titellied und Insert-Song
- Lieder aus Erinnerungen an Marnie. Titellied und Einlagenlieder
Lieder aus Erdsee. Titellied und Einlagenlieder (21–30)
Ins FeldTerashima Tamiya

Da „Die Chroniken von Erdsee“ viele Kampfszenen enthält und insgesamt eher eine einsame Geschichte ist, kann ich all jenen, die lieber ruhige Musik hören möchten, dieses Stück empfehlen. Es ist eine balladeske Nummer im langsamen Tempo mit sanfter Atmosphäre, als würde sich eine weite Wiese vor einem ausbreiten. Hat man nicht das Gefühl, dass eine erfrischende Brise weht? Mit seinem langsamen, warmen Klang möchte man es garantiert immer weiter hören.
eine andere PersonTeshima Aoi

Das hier solltest du dir unbedingt anhören, wenn dir das Selbstvertrauen abhandenkommt. Ein eingängiger Song mit einem Dreivierteltakt wie ein Walzer und einem federnden, mitreißenden Sound. Obwohl er eine gewisse Popigkeit hat, ist der Kontrast zu den bodenständigen Texten, in denen der Wunsch besungen wird, jemand anderes sein zu wollen, wunderbar. Er macht einem zwar weder besonders Mut noch spendet er große Zuversicht, aber er besingt schonungslos Gefühle, die wohl jeder schon einmal hatte. Wenn du dich selbst nicht ausstehen kannst, wird dieses Lied bestimmt an deiner Seite sein.
In einer FrühlingsnachtTeshima Aoi

Ein Lied, das perfekt zu einer Frühlingsnacht passt. Der Frühling ist doch die Jahreszeit von Begegnungen und Abschieden – macht er dich nicht auch sanft und ein wenig wehmütig? Dieses Stück besingt genau diese geheimnisvollen Nächte der Saison. Die von der Natur durchwehten Texte ziehen dich aus der realen Welt heraus. Das ruhige Klavier und die kaum modulierte Melodie passen ideal zu einer Frühlingsnacht, die zugleich warm und ein wenig kühl ist. Hör es dir unbedingt in einer Frühlingsnacht an.
Das Ende des HimmelsTeshima Aoi

Für alle, die Lust auf einen Song mit stilvollem Flair haben, ist „Das Ende des Himmels“ zu empfehlen. Die leicht bossa-nova-artige, elegante Gitarre passt perfekt zur klaren, transparenten Stimme. Trotz der schicken Atmosphäre ist die Melodie äußerst eingängig – super leicht zu hören! Einmal gehört, geht sie garantiert nicht mehr aus dem Ohr. Unbedingt auch auf die Texte achten, in denen das eigene Leben mit Himmel und Erde verglichen wird.
Fluch des Todes – WahnsinnTerashima Tamiya
Hier liegt durchgehend eine unheilvolle Atmosphäre in der Luft. Da es um einen Fluch geht, ist es ein so furchterregendes Stück, dass man schon vom bloßen Hören verflucht zu werden scheint. Die instabile, fast wie Dissonanzen wirkende Melodie und der langsame Rhythmus, als würde etwas Unheimliches herannahen, sind äußerst unheimlich. Es kriecht nach und nach heran, und wenn man es bemerkt, gibt es kein Entkommen mehr … so eine Art von Schrecken spürt man. Der tiefe, bassbetonte Orgelsound verstärkt das Unheimliche noch einmal, also achtet unbedingt darauf.


