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Lied aus der Geschichte der Prinzessin Kaguya. Titellied und Insert-Song

Wenn man an Regisseure von Studio Ghibli denkt, ist Hayao Miyazaki berühmt, aber ebenso hoch geschätzt ist Isao Takahata.

Von ihm stammt der Film „Die Legende der Prinzessin Kaguya“, der 2013 veröffentlicht wurde.

Wie man schon am Titel erkennt, basiert er auf dem alten Märchen „Die Geschichte vom Bambusschneider“.

Die Gefühle strömen einem förmlich entgegen, vermittelt durch den einzigartigen Zeichenstil.

Man ist überwältigt von der beeindruckenden Regiekunst Isao Takahatas.

Heute möchte ich Ihnen das Titellied und die Insert-Songs von „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ vorstellen.

Schauen, hören, genießen! Es ist ein rundum großartiges Werk, also besonders jene, die es nicht kennen oder noch nicht gesehen haben: Bitte probiert es aus.

Lieder aus der Geschichte der Prinzessin Kaguya. Titellied und Einlagenlieder (11–20)

BergdorfHisaishi Joe

Kaguya-hime wuchs in einem Bergdorf auf, und auch als sie die Hauptstadt verlässt, steuert sie ein Bergdorf an. Hier ist der Soundtrack zu diesem zentralen „Bergdorf“. Der langsame, gemütlich wiederkehrende Rhythmus vermittelt eine gewisse Geborgenheit. Der weiträumige Klang erinnert an die Menschen im Bergdorf, die im Einklang mit der Natur leben. Ein wärmendes, alles umfassendes Stück – eine klare Empfehlung voller Herzlichkeit!

TrauerHisaishi Joe

Für alle, die nach einem Song suchen, in dem sie sich so richtig der Traurigkeit hingeben können, ist dieser hier zu empfehlen. Das langsame Tempo und die fließende Melodie passen perfekt zur Melancholie. Der Kontrast zwischen den starken, tiefen Streichern und dem hervorstechenden, hellen Klavier ist wunderschön. Da es keinen ausgeprägten Rhythmus gibt, hat man doch das Gefühl, immer weiter in die Traurigkeit hinabzusinken, oder?

KalligraphieHisaishi Joe

„Tenarai“ bedeutet Übung oder Training. Das klingt auf den ersten Blick ziemlich hart, oder? Doch dieses Stück ist eine ganz ruhige, langsam getaktete Ballade. Die sich in Dreivierteltakt wiederholende Klavierbegleitung ist äußerst angenehm fürs Ohr. Man spürt die Gefühle der Prinzessin Kaguya, die überhaupt kein Interesse an Übungen hat, um vornehm zu werden. Hört es euch unbedingt an und achtet dabei auf Kaguyas Gefühlslage.

AufbruchHisaishi Joe

Ein Aufbruch ist voller verschiedener Gefühle wie Freude und Wehmut, nicht wahr? Genau darum geht es hier: um das Thema des Aufbruchs. Während man hoffnungsvoll in die Zukunft blickt, spürt man zugleich die Traurigkeit über die Menschen, von denen man sich verabschieden muss. Das Stück hat eine große dynamische Bandbreite und ist daher äußerst kraftvoll. Je öfter man es hört, desto sentimentaler wird man – eine absolute Empfehlung, die das Hin und Her der Gefühle perfekt einfängt.

FrühlingserwachenHisaishi Joe

„Meguri des Frühlings“ ist ein Stück, das man unbedingt Anfang des Frühlings hören sollte, wenn der Winter vorbei ist und es allmählich wärmer wird. Es ist eine einfache Ballade nur für Klavier und Streicher. Auch die Melodie ist sehr schlicht, da sie lediglich einen Dreivierteltakt wiederholt. Gerade deshalb geht sie schon nach dem ersten Hören nicht mehr aus dem Ohr! Ein Stück mit einem wehmütigen Klang, das zugleich ein warmes Gefühl vermittelt und eine Prise Sentimentalität spüren lässt.

MondHisaishi Joe

Die aus einem Bambus geborene Prinzessin Kaguya soll vom Mond stammen. Hier ist der Soundtrack ihrer Heimat, des Mondes. Eine geheimnisvolle, beinahe göttliche Atmosphäre liegt in der Luft. Der leicht körnige, fast analoge Klang und die luftigen Streicher erinnern an einen Mond, der durch eine Wolkendecke schimmert. Dieser äußerst traumhaft-phantastische Track ist ein absolutes Must-Listen.

Lieder aus der Geschichte der Prinzessin Kaguya. Titellied und Einlagenlieder (21–30)

Das Geheimnis des MondesHisaishi Joe

Hier ist ein Stück, das perfekt zum Titel „Das Geheimnis des Mondes“ passt. Die kantigen, hohen Töne, die so wirken, als würden Lichtstrahlen aufeinandertreffen und zerplatzen, sind äußerst eindrucksvoll. Es gibt kaum so etwas wie einen eindeutigen Rhythmus, doch gerade das erzeugt eine mysteriöse Atmosphäre. Der Mond – eine unbekannte Welt. Dieses unbedingt hörenswerte Empfehlungen-Stück ist randvoll mit Unbehagen, Instabilität und Sehnsucht, die wir dem Mond entgegenbringen.