Relativ neue Zusammenfassung der in die Vocaloid-Hall of Fame aufgenommenen Songs
Ein Vocaloid, der 2007 geboren wurde und vor allem durch Hatsune Miku bekannt ist.
Durch die Verbreitung des Internets entwickelte sich die Szene vor allem rund um Nico Nico Douga.
Mittlerweile ist es keine Seltenheit mehr, dass auch J-Pop-Star-Künstler eine Laufbahn als „Vocalo-P“ vorweisen können, oder?
Viele von euch dürften dem faszinierenden „Vocalo-Sumpf“, der die Neugier weckt, längst verfallen sein!
Unter den vielen Vocaloid-Songs konzentrieren wir uns hier auf Stücke, die auf Nico Nico Douga über 100.000 Aufrufe erreicht haben – die sogenannten „Hall of Fame“-Titel.
Ausgehend von neueren Songs habe ich versucht, möglichst solche auszuwählen, die zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht den Status „Legendär“ mit über 1 Million Aufrufen erreicht hatten.
Viel Spaß dabei, eure ganz persönlichen Favoriten zu entdecken und den Moment der Songs zu genießen, die vermutlich bald richtig durchstarten werden!
[Relativ neu] Zusammenfassung der in die Hall of Fame aufgenommenen Vocaloid-Songs (1–10)
Anonymer M feat. Hatsune Miku und ARuFaPinokio P

Das Werk, das mit einer einzigartigen und originellen Idee viele Vocaloid-Fans erschütterte, ist „Anonymer M feat. Hatsune Miku & ARuFa“. Es wurde 2023 von Pinocchiop veröffentlicht. Der im Titel genannte „Anonymer M“ bezieht sich auf Hatsune Miku, und das Stück ist so gestaltet, dass sie anonym ein Interview beantwortet. Der Rhythmus, der zwischen Gespräch und Gesang liegt, macht auf eigentümliche Weise süchtig. Reizvoll ist auch, dass es viele dialogische Passagen gibt, über die man lachen kann. Tatsächlich wurden sogar Werke geschaffen, die von diesem Song inspiriert sind.
He, he, he.Pinokio P

Das Lied „Neee Neee Neee“ wird wegen seiner stark nachvollziehbaren/empathischen Lyrics sehr geschätzt. Es ist ein Werk von PinocchioP, der dafür Kagamine Rin und Hatsune Miku eingesetzt hat. Die beiden singen jeweils die Gefühlslage der Frau und des Mannes in einer Beziehung. Inhaltlich geht es darum, dass der andere, selbst wenn man ihn anspricht, nur mit halbherzigen Floskeln reagiert. Wer Ähnliches erlebt hat, wird sich wahrscheinlich fühlen, als wäre es das eigene Lied. Außerdem bietet der Text viele Ansatzpunkte für Interpretationen. Hören Sie einmal mit besonderem Augenmerk auf den Refrain.
Amatsukitsune (10th Anniversary ver.)Marashii × Horie Shota (kemu) × Jin feat. Kagamine Rin

„Amatsukitsune“, das 2012 veröffentlicht wurde und inzwischen Kultstatus erreicht hat. Zur Feier seines 10-jährigen Jubiläums wurde „Amatsukitsune (10th Anniversary ver.)“ produziert. Dieses Werk sorgte auch deshalb für Gesprächsstoff, weil prominente Künstler wie marasy, Akita Satoru (kemu) und Jin zusammenkollaborierten. Der ursprüngliche japanisch anmutende Stil bleibt erhalten, doch der Klang hebt die tiefen Frequenzen und den Pianoton noch stärker hervor. Hör dir beide Versionen in Ruhe an und vergleiche sie unbedingt.
Wind in the flowersbarūn

„Hana ni Kaze“ ist der Vocaloid-Song, über den man spricht, weil er von Balloon alias Keina Suda zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder produziert wurde – seit 2016. Er ist außerdem als Imagesong für „360 Reality Audio“ bekannt. Das Stück besticht durch einen treibenden Sound, der das Gefühl erweckt, als wehe der Wind hindurch. Die Lyrics hingegen erzählen schmerzhaft von einer schwindenden Liebe. Es bleibt viel Raum für Interpretationen – hört ihn euch am besten an, während ihr euch die Geschichte dahinter vorstellt. Dann dürfte sich auch die Bedeutung des Titels erschließen.
What’s up? Pop!Capchii

Für Gesprächsstoff sorgte auch „What’s up? Pop!“, das in einem Musikspiel implementiert wurde. Das Werk stammt von Capchii. Es zeichnet auf humorvolle Weise das Bild eines Menschen, der trotz eines hektischen Alltags mit ganzer Kraft sein Bestes gibt. Man kann es auch als einen Motivationssong verstehen – ideal, wenn man neue Energie tanken möchte. Das besondere Highlight dieses Stücks ist der sich heftig verändernde BPM-Wert. Besonders der Abschnitt, in dem er von 230 auf 85 heruntergeht und dann wieder zurückkehrt, ist wie eine Achterbahnfahrt.
EgoistŌnuma Paseri

Für alle, die düstere Welten lieben, ist „Egoist“ unbedingt hörenswert. Dieses Werk wurde 2018 von Oonuma Paseri veröffentlicht. Als Erstes fällt beim Hören die tiefe Stimme auf, die den Titel als geflüsterte Phrase wiederholt. Dann schlägt der Song um und beginnt mit einem rhythmischen, hohen Gesang. In der zweiten Hälfte moduliert das Stück, eingeleitet durch einen Death-Growl, und ein tiefer Gesang setzt ein. Diese großartige Struktur dürfte einer der Gründe sein, warum das Werk von so vielen unterstützt wird. Wenn man außerdem die Bedeutung der vorkommenden Wörter nachschlägt, kann man noch tiefer in die Welt des Songs eintauchen.
Yaminabe!!!!cosMo@bousou P

cosMo@Bōsō-P, der zahlreiche „legendäre“ Songs geschaffen hat, hat mit „Yaminabe!!!!“ ein Werk vorgelegt, das selbst unter seinen Stücken als ungewöhnlich gilt. Sein markantestes Merkmal ist, dass das Tempo (BPM) immer wieder zwischen 75 und 300 auf- und abschwingt. Dadurch fühlt es sich an, als wären viele unterschiedliche Lieder dicht ineinander gepackt. Es ist ein Werk, das dem Begriff „Yaminabe“ wirklich gerecht wird. Diese Herangehensweise gab es in cosMo@Bōsō-Ps bisherigen Werken nicht, doch sie harmoniert hervorragend mit seinem Markenzeichen, dem ultraschnellen Gesang.






