Themenlied-, Einlage- und BGM-Sammlung von 5 Zentimeter pro Sekunde
Der 2007 veröffentlichte Animefilm „5 Zentimeter pro Sekunde“ von Regisseur Makoto Shinkai.Es ist eine Geschichte, die den Protagonisten Takaki Tōno vom Grundschulalter bis ins Berufsleben begleitet und deren Achse seine erste Liebe aus der Grundschulzeit bildet.Warmherzig, bittersüß und schmerzlich … Unter Shinkais Werken gibt es viele Fans, die „5 Zentimeter pro Sekunde“ am liebsten mögen.Und natürlich besitzt der Film auch eine der typischen Stärken von Shinkais Arbeiten: die hervorragende Musik.Angefangen bei Masayoshi Yamazakis „One more time, One more chance“ sind die wunderschönen Stücke ebenso eindringlich wie die Geschichte selbst.In diesem Artikel stellen wir eine Auswahl von Musikwerken rund um „5 Zentimeter pro Sekunde“ vor, mit Schwerpunkt auf den Stücken, die im Film vorkommen.
Titellied-, Einlage- und BGM-Sammlung von 5 Zentimeter pro Sekunde (1–10)
OrbitEsaki Fumitake

Ein stiller Schmerz klingt wie ein Echo nach. Dieses kurze Instrumentalstück eröffnete die von Fumitake Ezaki eigens für die Realverfilmung von „5 Centimeters per Second“ komponierte Partitursammlung. In etwas mehr als einer Minute verankert es, ohne übermäßige dramatische Ausschläge, die Motive von Erinnerungsschichten und zeitlichen Verschiebungen. Die zarten Leerstellen und die zurückhaltenden Konturen sind so gestaltet, dass sie die Harmonie mit Masayoshi Yamazakis in der Animevorlage so eindrucksvollem „One more time, One more chance“ nicht stören.
1991Yonezu Kenshi

Das Titellied der Realverfilmung von „5 Zentimeter pro Sekunde“. Es ist ein Werk, das Kenshi Yonezu als eine Geschichte geschaffen hat, die sich mit seinen eigenen Ursprüngen überschneidet; Yonezu wurde 1991 geboren – im selben Jahr, in dem die Protagonisten der Handlung einander begegnen. Und auch der Regisseur Yoshiyuki Okuyama ist im selben Jahr geboren. Diese beinahe zufällige Fügung, die wie eine Notwendigkeit wirkt, verleiht dem Lied eine tiefe Symbolik. Themen wie Erinnerung und Verlust, Reue über die Vergangenheit und der Wille zu leben sind in den Text eingewoben. Es ist ein Stück, das die Welt des Films trägt – erschaffen von Yonezu, der bereits in seiner Jugend vom Originalwerk tief beeindruckt war.
Galaktische EisenbahnBUMP OF CHICKEN

Wie die Filmhandlung zeichnet auch dieses Lied die melancholisch-schönen Szenerien einer Reise. Es wurde im Juli 2005 als B-Seite der Single „Planetarium“ veröffentlicht. Durch konkrete Motive wie das Zugfenster, Fahrkarten und Gepäck werden die Passagiere, die jeweils ihre eigenen Geschichten mit sich tragen, sorgfältig beschrieben. Besonders eindrucksvoll in den Lyrics ist die Entschlossenheit, mit der man das, was man bisher beschützt hat, fest umklammert und zum nächsten Bahnhof weitergehen will. Im Oktober 2025 wurde es als Insert-Song im Realfilm „5 Zentimeter pro Sekunde“ verwendet und rückte erneut als ein Stück in den Fokus, das die Welt des Werks stimmungsvoll untermalt. Ein Mutmachlied, das Menschen begleitet, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen.
5cm/sEsaki Fumitake

Es ist ein transparent klingendes Klavierstück aus der Filmmusik des Realfilms „5 Zentimeter pro Sekunde“. Es ist am Anfang des Albums platziert und übernimmt die Rolle, die feinsinnige Gesamtatmosphäre des Werks zu symbolisieren. Die minimalistische Struktur, die sich an die Melancholie der Bilder schmiegt, und der Klang, der einen zarten Nachhall hinterlässt, wirken, als würden die Themen Entfernung und Zeit in Musik übersetzt. Die für Herrn Ezaki charakteristische farbige Harmonik, die aus einem Hintergrund von Jazz- und Soul-Vokabular stammt, stützt behutsam den Atem der Bilder.
Eine Welt für dichMizusawa Yūki

„Eine Welt für dich“ besticht durch den anmutigen Gesang und die schöne Melodielinie. Die Sängerin Yuuki Mizusawa, die dieses Lied singt, war auch für das Titellied von Makoto Shinkais 2002 veröffentlichtem Kurzfilm „Voices of a Distant Star“ zuständig; ihre klare, edle Stimme passt perfekt zu der Atmosphäre in seinen Werken. Im Film „5 Centimeters per Second“ ertönt das Lied in der Szene, in der Kanae allein in einem Konbini einkaufen geht. Es ist ein Stück, das einem das Gefühl von Frische vermittelt, als würde plötzlich eine sanfte Brise durch eine alltägliche Szene wehen.




