Für alle, die in den 1980er-Jahren geboren wurden, ein Muss! | Nostalgische Anime-Spezial
Von den 1980er- bis in die 1990er-Jahre erlebte der japanische Anime eine beispiellose Blütezeit.
Es war noch die Ära der Zelluloid-Animation, doch ab den 1980ern wuchs die japanische Anime-Industrie rasant. Da dies auch in die Zeit der goldenen Ära des Shonen Jump fiel, werden die Animes dieser Zeit auch heute noch als Werke geliebt, die ihre Epoche geprägt haben.
Diesmal haben wir unter ihnen Meisterwerke herausgegriffen, die besonders bei in den 1980ern Geborenen nostalgische Gefühle wecken.
Es tauchen sowohl sehr bekannte Titel als auch einige etwas weniger bekannte auf. Schauen Sie also gern hinein und schwelgen Sie dabei in Erinnerungen an jene Zeit!
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Unbedingt ansehen für alle, die in den 1980er-Jahren geboren sind! | Nostalgische Anime-Spezialausgabe (1–10)
Kiteretsu Daihyakka

Es handelt sich um ein Werk, das auf einem Manga von Fujiko F. Fujio basiert: 1987 erschien eine Spezialausgabe, und ab 1988 begann die Ausstrahlung im Fernsehen. Ähnlich wie bei „Doraemon“, einem weiteren berühmten Werk von Fujiko F. Fujio, treten auch hier Maskottchen-Charaktere und praktische Geräte auf. Der große Unterschied besteht jedoch darin, dass diese in diesem Werk als Erfindungen von Personen aus der Edo-Zeit dargestellt werden. Beachtenswert ist außerdem, dass die Beziehung zwischen dem Protagonisten Kiteretsu und dem von ihm geschaffenen Roboter Korosuke das genaue Gegenteil der Beziehung zwischen Nobita und Doraemon in „Doraemon“ ist. Aufgrund des Edo-Erfindungs-Settings tragen viele der Geräte japanische Namen, und die Anklänge an historische Dramen machen einen Teil des Reizes dieses Werks aus.
Berührung

Ein Werk, das auf dem Manga von Mitsuru Adachi basiert und als Baseballgeschichte seit Langem geliebt wird. Neben der konzentrierten Auseinandersetzung mit dem Baseball ist auch die Einbindung von Romcom-Elementen ein wichtiger Punkt, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Gründe, sich dem Baseball zu widmen, stärker betont werden. Mit dem Fortschreiten der Handlung verändert sich die Beziehung zwischen den Zwillingen und der Kindheitsfreundin, was einen in das Werk hineinzieht und zugleich das Interesse am Baseball steigert. Charakteristisch ist auch, dass es im Gegensatz zu heißblütigen, sportlerischen Heldengeschichten steht; die Figuren wirken teils kühl, was jedoch eine Art inneren, verborgenen Kampfgeist spürbar macht und Realismus vermittelt. Es ist ein Werk, das vielfältige Jugendmomente durch Baseball schildert und wohl auch einen großen Einfluss auf spätere Baseballmangas ausgeübt hat.
Dragon Ball
Dragon Ball, eine Fernsehserie, die die 1980er Jahre – die sogenannte goldene Ära von Shonen Jump – repräsentiert, erfreut sich nicht nur in Japan, sondern auch im Ausland großer Beliebtheit. Heute ist sie als Meilenstein des Battle-Manga bekannt, doch wussten Sie, dass sie anfangs eine abenteuerliche Geschichte war, in der die nach den titelgebenden Dragon Balls gesucht wurde? Trotz ernster Entwicklungen gab es viele Gag- und sexy Elemente, und es gibt viele Fans, die genau diesen damaligen Stil mögen. Es ist ein Meisterwerk des Anime, das nicht nur die Generation von damals, sondern auch Menschen, die diese Zeit nicht kennen, unbedingt sehen sollten.
Für alle, die in den 1980er Jahren geboren sind, ein Muss! | Nostalgische Anime-Specials (11–20)
Mobilanzug Zeta Gundam

Ein Werk, das Kamille Bidan als Protagonisten in den Mittelpunkt stellt und die Konzeption der aus den Erd-Bundesstreitkräften hervorgegangenen Fraktion Titans sowie der AEUG zeichnet. Es ist die Fortsetzung des Animes „Mobile Suit Gundam“ und besticht dadurch, dass es die Geschichte des Vorgängers aufgreift und einige Figuren weiterhin auftreten – beides zentrale Anknüpfungspunkte. In diesem Werk treten viele transformierbare Mobile Suits auf, was neue Faszination entfaltet und zugleich die Ausrichtung auf die Spielzeugvermarktung spürbar macht. Während die Fans des Vorgängers zuverlässig gehalten werden, wird durch die Erweiterung der Mobile-Suit-Palette und die Einführung markanter neuer Charaktere gezielt ein neues Publikum erschlossen – eine deutlich erkennbare Strategie. Indem es die Historie des Vorgängers fortführt, überzeugt das Werk zudem mit der Intensität und Größe der Schlachten.
Chie-chans Kampfchronik Jarinko Chie

Dies ist ein Anime, der auf dem Manga „Jarinko Chie“ von Haruki Etsumi basiert und seit 1981 ausgestrahlt wurde. Daran, dass die Vorlage ganze 19 Jahre im Magazin „Manga Action“ lief und der Anime aus einem Spielfilm hervorging, lässt sich die große Beliebtheit des Werks erkennen. Schauplatz ist ein Horumon-Yaki-Lokal in Osaka, in dem die kleine Chie den Laden anstelle ihres arbeitsscheuen Vaters Tetsu führt und sich tapfer behauptet. Da die Geschichte in einem traditionellen Viertel Osakas spielt, gehört es zu den großen Reizen des Werks, dass die Figuren in kernigem Osaka-Dialekt miteinander sprechen.
Das dritte Auge sieht alles

Es handelt sich um einen Anime, der auf einem Manga von Osamu Tezuka basiert und seit 1990 ausgestrahlt wurde. Dass die Serie nach Tezukas Tod produziert wurde, lässt auch auf ihre große Beliebtheit schließen. Im Mittelpunkt steht der Protagonist der Dreiaugigen, Hosuke Sharaku, dessen Taten erzählt werden. Bemerkenswert ist zudem, dass an vielen Stellen Begriffe aufgenommen wurden, die an den Okkult-Boom der 1970er-Jahre erinnern. Ein großer Reiz liegt auch im Kontrast der Figur: Sharaku ist normalerweise kindlich und unschuldig, doch sobald sein drittes Auge geöffnet ist, tritt er selbstbewusst und überlegen auf und brilliert. Es ist wohl auch ein Werk, das das Interesse an verschiedenen urbanen Legenden, etwa über antike Zivilisationen, steigern könnte.
Der Junge aus dem Süden, Papuwa-kun
„Nangoku Shōnen Papuwa-kun“ wurde seit 1991 im Magazin Monthly Shōnen Gangan veröffentlicht, und 1992 begann die Ausstrahlung des Anime. Typisch für die Zeit sind die Charaktere – der Protagonist Papuwa-kun, der Hund Chappy und die auf der Insel lebenden Gefährten –, die in chibiartiger, niedlicher Form dargestellt sind. Zwar folgt die Handlung dem klassischen Muster eines Shōnen-Mangas, in dem die Attentäterorganisation Gamma-Truppe nacheinander auftaucht und gekämpft wird, doch der Comedy-Anteil ist groß, sodass das Werk nicht nur bei Jungen, sondern auch bei Mädchen beliebt war. Das Titellied und der „Nbaba-Tanz“ trafen ebenfalls den Nerv der Kinderherzen!






