Von den 1980er- bis in die 1990er-Jahre erlebte der japanische Anime eine beispiellose Blütezeit.
Es war noch die Ära der Zelluloid-Animation, doch ab den 1980ern wuchs die japanische Anime-Industrie rasant. Da dies auch in die Zeit der goldenen Ära des Shonen Jump fiel, werden die Animes dieser Zeit auch heute noch als Werke geliebt, die ihre Epoche geprägt haben.
Diesmal haben wir unter ihnen Meisterwerke herausgegriffen, die besonders bei in den 1980ern Geborenen nostalgische Gefühle wecken.
Es tauchen sowohl sehr bekannte Titel als auch einige etwas weniger bekannte auf. Schauen Sie also gern hinein und schwelgen Sie dabei in Erinnerungen an jene Zeit!
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Unbedingt ansehen für alle, die in den 1980er-Jahren geboren sind! | Nostalgische Anime-Spezialausgabe (1–10)
Magical Taruruto-kun

Der Anime basiert auf dem Manga von Tatsuya Egawa, wurde in der Zeitschrift Weekly Shonen Jump veröffentlicht und ab 1990 im Fernsehen ausgestrahlt. Es ist ein gaglastiges Werk, das den turbulenten Alltag von Honmaru Edojō und dem Zauberer Taruruto schildert. Aufmerksamkeit erregten auch Tarurutos niedliches Aussehen sowie die magischen Gegenstände mit ihren vielfältigen Effekten. Zudem wurde aufgrund von Honmaru Edojōs Charakter viel Fanservice eingebaut, und es kommen zahlreiche schwarze Witze vor. Aus diesen Gründen gilt die Serie als legendärer Anime, über den man sagt, dass er nicht wiederholt ausgestrahlt werden könne.
Dragon Ball Z
Dragon Ball Z, das als eines der repräsentativen Anime-Werke Japans gilt und sogar in Hollywood verfilmt wurde. Im Vergleich zur Anfangszeit wurden die Kämpfe stärker in den Vordergrund gerückt, und viele Fans wurden von den faszinierenden Gefährten und Rivalen in den Bann gezogen. Das Muster, einen Rivalen zu besiegen, der dann zum Verbündeten wird und gemeinsam einem noch mächtigeren Feind entgegentritt, lebt bis heute in zahlreichen Werken als klassischer Erzählstil von Shonen-Manga fort. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass dieses Animewerk ein Format für die spätere japanische Anime-Szene geschaffen hat, und bis heute genießt es ungebrochene Popularität.
City Hunter

Dies ist ein hardboiled Actionwerk über den im Verborgenen in den Hinterhöfen Shinjukus agierenden Sweeper Ryō Saeba, dessen Heldentaten geschildert werden. Es basiert auf dem in der Weekly Shonen Jump veröffentlichten Manga, und seit 1987 wurde die Anime-Adaption ausgestrahlt. Dass die Serie mehrfach im Fernsehen lief und es zahlreiche Specials und Kinofilme gibt, zeigt, wie beliebt das Werk ist. Der Lebensstil eines Profis, der kühl Aufträge abwickelt, und der Kontrast zu den eingestreuten komödiantischen Momenten verleihen der Geschichte besondere Wirkung. Das Lied „Get Wild“ von TM NETWORK ist beim Sprechen über dieses Werk ebenfalls unverzichtbar und unterstreicht den coolen Flair des Werks, was einen noch stärkeren Eindruck hinterlässt.
Sakigake!! Otokojuku

Es handelt sich um einen Anime, der auf dem Manga von Akira Miyashita basiert und seit 1988 ausgestrahlt wurde. Er zeigt die Freundschaft und Kämpfe von landesweiten Problemjugendlichen, die an der Otokojuku eine spartanische Ausbildung erhalten – die Wucht und die völlig überzogene Handlung sind dabei besonders auffällig. Mit Elementen wie dem fiktiven Verlag „Minmei Shobō“ und den als Spezialitäten der Otokojuku gepriesenen, außergewöhnlichen Unterrichtsinhalten bietet das Werk viele faszinierende Aspekte. Die einzigartigen Charaktere und ihre Sprache sowie die typischen Otokojuku-Elemente wurden später oft parodiert, sodass man dieses Werk wohl als eine legendenumwobene Serie bezeichnen kann.
Das Geheimnisvolle Meer der Nadia
Es handelt sich um ein Werk, das auf den Romanen „20.000 Meilen unter dem Meer“ und „Die geheimnisvolle Insel“ von Jules Verne basiert und seit 1990 im NHK ausgestrahlt wurde. Es ist ein Werk, an dem Hideaki Anno als Generalregisseur beteiligt war, und es gilt als eines seiner repräsentativen Meisterwerke, das bis heute weitergereicht wird. Dieses Werk vereint verschiedene Richtungen der Science-Fiction, darunter das Buch Genesis des Alten Testaments und die Legende von Atlantis, und es heißt, dass es späteren Animes großen Einfluss verliehen hat. Nicht nur der Reiz der Figuren, sondern auch die Frage, welche Legenden im Hintergrund verarbeitet wurden, machen es zu einem Werk, das man aus verschiedenen Perspektiven genießen kann.
Ranma 1/2

Es handelt sich um einen Anime, der auf dem Manga von Rumiko Takahashi basiert und seit 1989 ausgestrahlt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Beziehung zwischen dem Highschool-Kampfsportler Ranma Saotome und seiner Verlobten Akane Tendo sowie die turbulenten Ereignisse im Alltag ihrer Familien und ihres Umfelds. Besonders hervorzuheben ist die Prämisse, dass Ranma Saotome sich bei Kontakt mit Wasser in ein Mädchen verwandelt – ein Kniff, der zahlreiche Gags ermöglicht und die Handlung lebhaft färbt. Die markanten Figuren mit starkem Romcom-Flair sind ein großer Reiz, doch da alle Charaktere Kampfsportler sind, lohnt es sich ebenso, den Kampfszenen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Der kleine Herr Sohn

Es handelt sich um ein Werk, das seit 1989 ausgestrahlt wurde und auf einem Gag-Manga von Yoshinori Kobayashi basiert, der in der Zeitschrift „Monthly CoroCoro Comic“ serialisiert wurde. Überzeichnete Darstellungen von reichen Leuten, die Vorurteile betonen, sowie viele anzügliche Witze, von denen einige sogar Sendeverbot erhielten, haben dieses Werk über lange Zeit Gesprächsthema sein lassen. Das auffällige Erscheinungsbild des Protagonisten Obotchama-kun und sein ungestümes Verhalten verleihen dem Werk eine lebhafte Atmosphäre. Aufgrund des auf derben, anzüglichen Humor ausgerichteten Inhalts fand die Serie nur schwer Sponsoren und hat damit zahlreiche Legenden hinterlassen.







