Sammlung von Jazz-Einlagen und Coverversionen in Anime
Suchst du nach Anison, das du in Jazz hören kannst?
Die Titellieder, Insert-Songs und Endings aus japanischen Anime haben sich inzwischen als „Anison“ zu einem weltweit angesehenen Genre etabliert.
Aber Anime und Jazz – auf den ersten Blick scheint das nicht so recht zusammenzupassen, oder?
Doch wenn man hineinhört, merkt man, dass viele bekannte Anime-Songs Jazz-Elemente enthalten.
„Ich liebe sowohl Anime als auch Jazz!“ Für dich haben wir Lieder zusammengestellt, die du unbedingt hören solltest – inklusive Coverversionen.
Hör sie dir unbedingt an!
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Anime-Jazz: Einlagenlieder und Cover-Sammlung (1–10)
BarkeeperNachuraru Hai feat. Shiina Junpei

Das gemeinsame Lied von Natural High und Junpei Shiina ist ein Meisterwerk, das die Feinheiten erwachsener Liebe und des Lebens zeichnet. Der Rhythmus, der Elemente aus Latin und Jazz aufgreift, ist charakteristisch und verleiht dem Stück eine urbane, raffinierte Atmosphäre. Es wurde im Dezember 2006 veröffentlicht und diente als Opening-Thema der Fuji-TV-Animeserie „Bartender“. Durch die Szenerie einer Bar bei Nacht werden die komplexen Gefühle und seelischen Schmerzen Erwachsener ausgedrückt, wobei ShiinAs soulvoller Gesang den Reiz des Stücks zusätzlich hervorhebt. Ein Song, der das Herz Erwachsener berührt – ideal, um ihn nach der Arbeit bei einem Drink zu hören.
The Galaxy Express 999Platina Jazz

Haben Sie als Erwachsene nicht alle zumindest einmal „Galaxy Express 999“ gesehen? In diesem Video wurde das von Godiego stammende Titellied des Films „Galaxy Express 999“ als Jazz arrangiert. Es ist erstaunlich, wie stilvoller Jazz daraus wird, nur indem man Rhythmus und Harmonie verändert. Es handelt sich um ein anderes Lied als in der TV-Anime-Version: Während die TV-Version ganz den Charakter eines Shōwa-Schlagers hatte, ist die Filmversion ein heiteres Stück über eine Reise durchs All – wahrscheinlich traf das den Nerv der modernen Zuhörer und machte es so berühmt. Wenn ich die Swing-Jazz-Version höre, bekomme ich Lust, im Zug ein Glas Wein zu trinken.
Fly Me to the MoonBart Howard

Wenn man von „Fly Me to the Moon“ spricht, meint man einen Klassiker des Jazz-Standards. Das Stück ist auch als Ending-Theme des TV-Anime „Neon Genesis Evangelion“ weithin bekannt, wurde jedoch nicht als Anime-Song komponiert, sondern zuerst von der amerikanischen Sängerin Felicia Sanders aufgenommen. Der ursprüngliche Titel lautete „In Other Words“, und das Stück war kein Viervierteltakt, sondern ein ruhiger Dreivierteltakt. Berühmt wurde es, als der Komponist und Arrangeur Joe Harnell es 1962 im Bossa-Nova-Stil arrangierte und damit seine Bekanntheit steigerte. Übrigens spielt in dem Ending-Theme von „Neon Genesis Evangelion“ der japanische Jazzpianist Makoto Kuriya das Klavier. Hören Sie sich unbedingt auch das Original an und vergleichen Sie die Versionen.
Zusammenstellung von Jazz-Einlageliedern und Covers aus Anime (11–20)
Fly Me to the MoonCLAIRE

Das Original ist eine Jazz-Standardnummer, deren romantische Atmosphäre, die die Sehnsucht nach dem Mond und dem Weltraum zeichnet, besonders reizvoll ist. Claires klare, transparente Stimme und das raffinierte Arrangement hinterlassen einen stillen Nachklang. Dieses Stück wurde im Oktober 1995 als Single veröffentlicht und im März 2003 als Doppel-A-Seite erneut herausgebracht – ein Werk, das seit Langem geliebt wird. Im selben Jahr schmückte es auf wunderschöne Weise das Ending des Animes „Neon Genesis Evangelion“. Im Kontrast zur intensiven Haupthandlung schenkt dieses Lied wohltuende Ruhe und ist perfekt, wenn man sich am Ende des Tages entspannen oder bei einem Blick in den Nachthimmel eine stille Zeit genießen möchte. Für Nächte, in denen man in eine erlesene Stimmung eintauchen möchte, lohnt es sich unbedingt, dieses Werk zu hören!
Cutie HoneyWatanabe Takeo

Cutie Honey ist ein beliebtes Werk, das in den 1970er-Jahren als TV-Anime ausgestrahlt wurde und seitdem mehrfach neu aufgelegt und als Realfilm adaptiert worden ist. Hier handelt es sich um das berühmte Titellied in einem Jazz-Arrangement für ein Piano-Trio aus Klavier, Bass und Schlagzeug. Auch als Jazz bleibt die Energie des Intros ungebrochen. Die improvisierten Soli im Mittelteil sind sehr cool und stilvoll, passen nahtlos in die Atmosphäre einer Jazzbar, und das Arrangement ist so gelungen, dass man es immer wieder hören möchte.
Lupin III: „Thema der Liebe“Ōno Yūji

Dieses unaufdringlich im Laden zu hörende Titellied ist ein Meisterwerk, das von Yuji Ohno geschaffen wurde. Das Intro beginnt mit einer eleganten Atmosphäre, die Elemente des Jazz aufgreift, und entwickelt sich zu einer Ballade mit einer eindringlichen, wehmütigen Melodie. Es wurde seit 1977 als Ending-Thema eines Animes verwendet und ist vielen Menschen im Gedächtnis geblieben. Ohnos unverwechselbarer Sound ist von Jazz und Fusion beeinflusst und verströmt eine elegante, stilvolle Stimmung. Das Werk zeichnet die starken Gefühle für einen geliebten Menschen in der Ferne nach und zeichnet sich durch Texte aus, die Nostalgie und Bittersüße hervorrufen.
Over the LimitROUTE85

Ein Stück mit einem treibenden Rocksound voller Leidenschaft, das sich angenehm anhört. Es fängt die Welt von „Yowamushi Pedal: GLORY LINE“ hervorragend ein und verwebt das Wachstum und die inneren Konflikte der Charaktere in den Text. Der Song wurde im Mai 2018 veröffentlicht und diente als Ending-Thema der zweiten Cour des Animes. Gesungen von der aus sechs Synchronsprecherinnen und -sprechern bestehenden Einheit ROUTE85, bietet das Werk zudem jeweils eigene Charakterversionen und ist damit ein wahrer Genuss für Fans. Hört man es im Kontext der jungen Menschen, die sich dem Radsport hingeben, berührt es umso mehr.


