Sammlung von Jazz-Einlagen und Coverversionen in Anime
Suchst du nach Anison, das du in Jazz hören kannst?
Die Titellieder, Insert-Songs und Endings aus japanischen Anime haben sich inzwischen als „Anison“ zu einem weltweit angesehenen Genre etabliert.
Aber Anime und Jazz – auf den ersten Blick scheint das nicht so recht zusammenzupassen, oder?
Doch wenn man hineinhört, merkt man, dass viele bekannte Anime-Songs Jazz-Elemente enthalten.
„Ich liebe sowohl Anime als auch Jazz!“ Für dich haben wir Lieder zusammengestellt, die du unbedingt hören solltest – inklusive Coverversionen.
Hör sie dir unbedingt an!
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Sammlung von Jazz-Einlagen und Coverversionen aus Anime (21–30)
Die Krankenakte des WundersSeto Asami

Die Light-Novel-Reihe Seishun Buta Yarō von Hajime Kamoshida. In der darauf basierenden TV-Anime-Serie Rascal Does Not Dream of Bunny Girl Senpai zeichnet die japanische Jazzband fox capture plan für die Filmmusik verantwortlich. Darüber hinaus wurde das Ending-Theme vom Bandmitglied Kawai Hidehiro, der den Bass spielt, komponiert und arrangiert. Das Intro beginnt mit einer eleganten Atmosphäre durch Streichinstrumente und wechselt nach einem Fill-in mit Vibrafon und Schlagzeug in ein poppigeres Gefühl. Neben Klavier und Schlagzeug sorgen vor allem die Streicher und das Vibrafon für noch mehr Eleganz. Das Klaviersolo in der zweiten Hälfte bringt einen ausgeprägt jazzigen Geschmack mit sich – man wird es lieben.
DevilmanPlatina Jazz

Hier ist eine Big-Band-Jazz-Coverversion des Devilman-Themas. Devilman ist ein Anime von Gō Nagai, der zwischen 1972 und 1973 entstand und die Geschichte eines Jungen erzählt, der von einem der Dämonen besessen wird und seinen Kämpfen. Das ursprüngliche Lied hat zwar den Charakter einer Helden-Anime-Melodie, trägt aber zugleich eine jazzige Note. Dieses Arrangement beginnt jedoch mit einem Drum-Solo, das an den Jazz-Klassiker „Sing, Sing, Sing“ erinnert, und erzeugt eine Atmosphäre, die an das Horror-Thema der Manga-Version angelehnt ist.
Anpanman-MarschTokyo Burasu Sutairu

Tokyo Brass Style ist eine japanische Brassband, die aus weiblichen Mitgliedern besteht. Sie spielt bekannte Stücke wie Animesongs in Jazz-Arrangements; hier handelt es sich um das allseits bekannte Anpanman-Thema. Mit eingestreuten Phrasen, die Jazzfans etwa aus dem Klassiker „In the Mood“ kennen dürften, verwandeln sie „Anpanman no March“ im swingenden Rhythmus in Jazz. Unbedingt hörenswert sind die Soli im Mittelteil: die Ad-lib-Session von Saxofon und Klavier, weitergereicht an die Trompete, mit unterstützendem Posaunen-Backing.
NAJICADiligent Circle of Ekoda

Das 2001 ausgestrahlte Spionage-Action-Anime „Najica Blitz Tactics“ hat als Opening-Song ein Stück der Diligent Circle of Ekoda. Entspricht das Bild von Animes mit Hardboiled-Elementen wie Suspense, Spionage oder Gangster – à la „Cowboy Bebop“ oder „Lupin III“ – also eher Jazz? Da im Werk auch Parodien auf die „007“-Reihe vorkommen, vermittelt der Song zudem eine spionagetypische Spannung, die daran erinnert. Ein cooles, lässiges Instrumental als Opening-Track.
Boomerang Boogie – Der Onkel von NankazedoPE’Z

Es ist das Titellied des Sci-Fi-Anime „GAD GUARD“, der auf der Erde mehrere Jahrhunderte in der Zukunft spielt. Ein Stück der Jazz-Instrumentalband PE’Z. Es beginnt mit einem beschwingten Klavier und bleibt durchgehend rasant – hört es euch unbedingt an!
Rhapsody in BlueGeorge Gershwin

Dieses Stück, das wie eine Fusion aus Jazz und Klassik wirkt, stammt von dem amerikanischen Komponisten George Gershwin. Es wurde auch in der beliebten, auf klassischer Musik basierenden Anime-Serie „Nodame Cantabile“ aufgeführt. Es ist ein Meisterwerk, das von vielen Musikerinnen und Musikern immer wieder gespielt wird. Im Original ist es ein Stück mit einem markanten Klarinettensolo, doch in der Anime- und der TV-Drama-Version spielt die Protagonistin Megumi Noda im Mangusten-Kostüm Melodica, weshalb dort eine Version für Pianica bzw. Melodica zu hören ist. Zwar hat die Vorlage die klassische Musik zum Thema, doch das Ending ist im Stil des Orchesterjazz gehalten.
Never looking back 〜Mit einem klaren, reinen HerzenRie

Es ist das Opening-Thema von „Crystal Blaze“, das unter dem Motto „Ein Anime, der auch Erwachsene begeistert“ geschaffen wurde. Gesungen wird es von Rie von HIIH, die bereits das Titellied zum Horrorfilm „Ring“ gesungen hat. Besonders eindrucksvoll sind die coole Gesangsstimme und das treibende Tempo des Songs. Es wirkt sehr erwachsen.





