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Wunderschönes Anime-Lied

Große Anison-Lieder, die die Heisei-Ära prägten

Die 1990er Jahre …

Im Gefolge der goldenen Ära von Jump erlebte auch die Anime-Welt einen enormen Aufschwung.

Einer der Faktoren, die diesen Anime-Boom hervorbrachten, waren die Animesongs.

In den frühen Heisei-Jahren war es, anders als heute, eher selten, dass erfolgreiche Rockbands Animesongs sangen; stattdessen wurden sie von auf Animesongs spezialisierten Musikerinnen und Musikern performt.

Diesmal picken wir aus den Animesongs der Heisei-Zeit besonders beliebte Werke heraus!

Es handelt sich ausschließlich um bekannte Stücke, die jeder – ob jung oder alt, Mann oder Frau – sicher schon einmal gehört hat. Schauen Sie also unbedingt mal rein!

Große Animesongs, die die Heisei-Ära prägten (11–20)

K-ON!

Flauschige ZeitHōkago Tī Taimu

“K-On!” löste unter Anime-Fans einen Band-Boom aus und beeinflusste auch spätere Anime stark. Der entspannte Alltag der Mädchen im Leichten-Musik-Club und der dabei entstehende, authentische Band-Sound sind große Reize des Werks. Das Lied „Fuwa Fuwa Time“ taucht als Song innerhalb der Serie auf; bemerkenswert ist dabei, dass es durch die Handlung zwei verschiedene Gesangsversionen gibt. Es ist ein Hit, der seine Niedlichkeit vermittelt und zugleich mit einem leichten, energiegeladenen Band-Sound sowie einer so eingängigen Atmosphäre überzeugt, dass man ihn am liebsten nachspielen möchte.

Sailor Moon – Das Mädchen mit den Zauberkräften

Mondlicht-LegendeDALI

Für Frauen der Millennial-Generation ist das wohl populärste Anime „Sailor Moon“. Es war nicht nur als Shōjo-Manga äußerst beliebt, sondern erzielte auch als Anime einen großen Erfolg, dessen Format bis heute viele Werke wie die „Pretty Cure“-Serie beeinflusst. Das Titellied von „Sailor Moon“ ist „Moonlight Densetsu“. Der Song, der Weiblichkeit und Stärke ausdrückt, ließ die Mädchen von damals ganz in die Welt von Sailor Moon eintauchen.

Kiteretsu Daihyakka

Mein erster Kussanshin papa

Es handelt sich um ein Lied, das als Titelsong für den auf dem Manga von Fujiko F. Fujio basierenden Anime „Kiteretsu Daihyakka“ verwendet wurde. Insofern es zusammen mit einer eine Art Maskottchen erfüllenden Figur mithilfe geheimnisvoller Werkzeuge aktiv wird, erinnert es an „Doraemon“. Allerdings haben die Werkzeuge der Handlung nach ihren Ursprung in der Edo-Zeit, was dem Ganzen auch eine historische Note verleiht und einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Dieses „Hajimete no Chuu“, das sowohl als Opening- als auch als Ending-Thema eingesetzt wurde, spiegelt zwar nicht direkt die Handlung der Serie wider, hinterlässt aber durch den einzigartigen Gesang einen starken Eindruck und ist als das sinnbildliche Lied des Werks bis heute beliebt. Es ist ein Stück, das eine etwas frustrierende, unerfüllte Verliebtheit zu zeichnen scheint; Gesang und Text verstärken einander und vermitteln eine ausgeprägt niedliche Atmosphäre.

Neon Genesis Evangelion

Refrain der SeeleTakahashi Yoko

Ein Werk, das als Symbol der Heisei-Ära gilt und dem nachfolgenden Anime maßgeblichen Einfluss zugeschrieben wird: „Neon Genesis Evangelion“. Dies ist das Lied, das als Titelsong für den Kinofilm „Neon Genesis Evangelion: Death & Rebirth“ verwendet wurde. Der Inhalt rückt die Konflikte, die jeder in sich trägt, in den Vordergrund; eine der großen Faszinationen ist die instabile, das Herz beunruhigende Atmosphäre der Welt. „Death & Rebirth“ wurde als Remake der im Fernsehen ausgestrahlten Fassung veröffentlicht, doch viele dürften durch die sich nach und nach verändernde Handlung in Unruhe versetzt worden sein. Der Sound betont den Rhythmus, und die verschiedenartigen, instabil hinzukommenden Akzente vermitteln ebenfalls ein Gefühl von Unsicherheit. Besonders beachtenswert sind die Passagen, in denen sich die musikalische Entwicklung stark verändert; sie lassen spüren, wie sich die Welt innerhalb des Werks wandelt.

Digimon Adventure

Butter-FlyWada Kōji

Butterfly Full Version-Digimon Adventure Opening
Butter-FlyWada Kōji

Als Eröffnungsthema des Anime „Digimon Adventure“ wird dieses Lied als symbolträchtiger Song der „Digimon“-Reihe geliebt. Zugleich ist es als an Bandklänge angelehnter Anison sowie als eines der repräsentativen Stücke von Kōji Wada auf vielfältige Weise bis heute beliebt. Zwar werden keine ausdrücklich werkbezogenen Begriffe verwendet, doch der Inhalt, der zum Voranschreiten ermutigt, lässt die kraftvollen Gestalten der Figuren im Werk vor dem inneren Auge entstehen. Der geradlinige, energiegeladene Bandsound und das Bild, wie man sich in unbekannte Gefilde aufmacht, sind äußerst reizvoll – ein Lied, das einem schon beim Zuhören den Mut gibt, voranzugehen.