Klassische Anime, die für in der Heisei-Ära Geborene nostalgisch sind
Die großartige Kultur Japans: Anime.
Es sind bisher zahlreiche Meisterwerke erschienen, doch die Heisei-Ära war eine Goldene Zeit für Anime, und viele Werke werden noch heute weitergetragen.
Diesmal haben wir solche Anime aus der Heisei-Ära herausgepickt.
Außerdem haben wir uns diesmal vor allem auf Anime konzentriert, die bei in der Heisei-Zeit Geborenen nostalgische Gefühle hervorrufen.
Daher tauchen nach und nach viele Meisterwerke aus der frühen bis mittleren Heisei-Zeit auf!
Von klassischen Shonen-Jump-Serien über Werke von Kyoto Animation bis hin zu Bishōjo-Titeln – wir haben aus allen möglichen Genres ausgewählt, sodass sicher nostalgische Erinnerungen an jene Zeit aufkommen!
Klassische Anime, die bei der Heisei-Generation Nostalgie auslösen (1–10)
HUNTER×HUNTER

Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass „HUNTER×HUNTER“ eines der am sorgfältigsten ausgearbeiteten Werke in der Geschichte des Shonen Jump ist. Die meisten Männer dürften dieses Werk kennen. Es gibt zwei Anime-Versionen: Die ältere reicht bis zum Greed-Island-Arc, die neuere bis zum Vorsitzendenwahl-Arc. In der alten und der neuen Fassung unterscheiden sich die Synchronsprecher; Gon wird von Junko Takeuchi gesprochen, die man unter anderem aus „Naruto“ kennt. Takeuchis Darstellung von Gon ist äußerst reizvoll, daher sollten Sie sich unbedingt auch den alten Anime anschauen!
Die Melancholie der Haruhi Suzumiya

„Die Melancholie der Haruhi Suzumiya“ ist eine Anime-Serie, die auf den Light Novels von Nagaru Tanigawa basiert und von Kyoto Animation produziert wurde. Das Werk erregte in vielerlei Hinsicht Aufmerksamkeit, etwa durch seine fein ausgearbeitete Animation sowie die Ausstrahlung der Episoden in nicht-chronologischer Reihenfolge. Auch das Ending-Thema „Hare Hare Yukai“ war damals ein großes Gesprächsthema; besondere Beachtung fand dabei, wie die Charaktere zur Musik tanzen. Viele Fans ahmten diese Choreografie nach, und es wird mitunter als der Beginn des „Odotte-mita“ (Ich-habe-getanzt)-Trends beschrieben. Es ist ein bedeutendes Werk in der Geschichte des japanischen Anime und markierte zugleich den Beginn der Hochphase von Kyoto Animation.
NARUTO -Naruto-

Ein Werk, das den Kampf und das Wachstum des Protagonisten Uzumaki Naruto zeichnet, indem es die in Japan überlieferten Ninja-Gestalten aufgreift und spektakuläre Kämpfe mit übernatürlichen Kräften darstellt. Die eigenständigen Charaktere und die im Verlauf der Geschichte immer intensiver werdenden Kampfszenen entfachten eine leidenschaftliche Stimmung im Herzen der Zuschauer. Freundschaft und Liebe – also menschliche Verbundenheit – sind zentrale Elemente des Werks, und nicht nur die Pracht, sondern auch die gewichtige, tiefgehende Handlung macht einen großen Reiz aus. Die an die japanische Kultur erinnernde Welt ist ebenfalls charakteristisch, und das Werk erfreut sich nicht nur in Japan, sondern auch im Ausland enormer Beliebtheit.
Cardcaptor Sakura

Der Manga „Cardcaptor Sakura“ wurde von 1996 bis 2000 im Mädchenmagazin „Nakayoshi“ veröffentlicht. Es handelt sich um ein äußerst seltenes Werk, bei dem der Anime das Serienfinale früher erreichte als die Originalvorlage, und es löste weltweit einen großen Hit aus. Obwohl der Anime früher endete, bleibt die Adaption dem Original treu; es gibt zwar einige Unterschiede, doch ist sie so aufgebaut, dass auch Fans der Vorlage ihren Spaß haben. Gibt es nicht viele Frauen der Heisei-Generation, die durch „Cardcaptor Sakura“ Herzklopfen und prickelnde Vorfreude verspürt haben?
Yu Yu Hakusho

Es ist ein Werk, das die Taten des Protagonisten Yusuke Urameshi schildert. Die individuellen Charaktere und ihre jeweils besonderen Fähigkeiten hinterlassen einen faszinierenden Eindruck. Die Geschichte beginnt damit, dass Yusuke bei einem Verkehrsunfall stirbt und anschließend Prüfungen bestehen muss, um wiederzubeleben. Der Anfang kombiniert Okkultes und Detektivarbeit, indem übernatürliche Phänomene gelöst werden. Ab dem sogenannten Dunklen Turnier (Dark Tournament) rücken die Kampfszenen stärker in den Vordergrund, und neue Reize des Werks treten hervor. Immer stärkere Gegner treten auf, und der Anblick, wie die Figuren neue Kräfte erlangen, um sich ihnen zu stellen, lässt das Herz höherschlagen.
Sailor Moon – Das Mädchen mit den Zauberkräften

Der Inbegriff des Shōjo-Manga: „Sailor Moon“. Wenn man als Mädchen in den frühen Heisei-Jahren geboren wurde, hat wohl jede zumindest einmal davon geträumt, oder? Das Werk legte das Fundament für Reihen wie die heutige „Pretty Cure“-Serie und war nicht nur als Manga, sondern auch als Anime ein riesiger Hit. Auch die Merchandise-Verkäufe waren enorm und machten das Werk dafür bekannt, dass selbst mit Anime für Mädchen beträchtliche Einnahmen durch Fanartikel erzielt werden können – ein neues Paradigma. Übrigens ist die Autorin Naoko Takeuchi die Ehefrau von Yoshihiro Togashi, dem Schöpfer von „HUNTER×HUNTER“ und „Yu Yu Hakusho“.
Ojamajo Doremi
Es ist ein Werk, das die Mädchen zeigt, die sich nach Hexen sehnen – allen voran Doremi Harukaze – wie sie als Hexenlehrlinge trainieren und dabei heranwachsen. Von 1999 bis 2003 wurden als Anime vier Serien ausgestrahlt. Zwar stehen Magical Girls als Protagonistinnen im Mittelpunkt und es werden auch die Welt der Magie und der Hexen dargestellt, doch die Handlung konzentriert sich vor allem auf das menschliche Drama der Figuren. Magie wird dabei lediglich als Mittel verstanden, um nach vorne zu gehen, nicht als Allheilmittel zur Lösung aller Probleme. Betrachtet man die gesamte Serie, so ist es ein bewegendes Werk, in dem die geistige Reifung der Protagonistinnen besonders deutlich spürbar wird.



