Leute in den 30ern, versammelt euch! Nostalgische Anime-Erinnerungen (Basis der 1990er Jahre)
Anime – eine von Japan seit Langem geliebte Kultur, auf die das Land stolz ist.
Es ist keine Seltenheit, dass jedes Jahr ein riesiger Hit erscheint und sogar einen Boom auslöst, der eine Ära prägt.
Vielleicht gibt es auch unter Ihnen Menschen, die durch Anime zu etwas Neuem inspiriert wurden.
In diesem Artikel stellen wir vor allem Meisterwerke vor, bei denen Menschen in ihren 30ern „Wie nostalgisch!“ empfinden.
Als Basis dienen die 1990er Jahre, vom späten 80er bis zur Mitte der 2000er Jahre.
Einige Werke sind sogar auf YouTube verfügbar, also schauen Sie sie sich in Ruhe an.
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Alle 30er anwesend! Nostalgische Anime-Erinnerungen (Basis 1990er) (31–40)
Mashin Hero Wataru

Es ist das erste Werk der langjährigen Reihe „Mashin Eiyūden Wataru“, das die Kämpfe des Protagonisten Wataru Ikusabe, eines Viertklässlers, schildert. Es vereint verschiedene Elemente wie Isekai‑Fantasy und Robot‑Anime und hatte großen Einfluss auf spätere Animationen. Produziert wurde es unter dem Konzept „ein Anime, den Kinder ganz unbeschwert genießen können“, und die Struktur der Geschichte orientiert sich an RPG‑Spielen. Mit spritzigem Humor, den Abenteuern und dem daraus resultierenden Wachstum des Protagonisten vereint der Anime viele reizvolle Aspekte.
Oh! Meine Göttin

Es ist ein Werk, das die Beziehung zwischen der aus der Himmelswelt herabgekommenen Göttin „Belldandy“ und dem Protagonisten „Keiichi Morisato“, der sie versehentlich per Fehlanruf herbeigerufen hat, schildert. Im Mittelpunkt steht der Kontrast zwischen dem Außergewöhnlichen, das in den Alltag einbricht, und den daraus entstehenden Turbulenzen, insbesondere Slapstick durch kulturelle Unterschiede und romantische Komödie. Nachdem 1993 eine OVA erschienen war, folgten auch eine TV-Anime-Adaption und ein Kinofilm, was die große Beliebtheit des Werks unterstreicht. Die Mischung aus von der nordischen Mythologie inspirierten Science-Fiction-Elementen und heiterem Alltagskomödien-Flair mag auf den ersten Blick uneinheitlich wirken, doch gerade diese lebhafte, quirlige Atmosphäre ist wohl einer der größten Reize des Werks.
Ranma 1/2

Es handelt sich um einen Anime, der auf dem Manga von Rumiko Takahashi basiert und seit 1989 ausgestrahlt wurde. Im Mittelpunkt stehen die Beziehung zwischen dem Highschool-Kampfsportler Ranma Saotome und seiner Verlobten Akane Tendo sowie die turbulenten Ereignisse im Alltag ihrer Familien und ihres Umfelds. Besonders hervorzuheben ist die Prämisse, dass Ranma Saotome sich bei Kontakt mit Wasser in ein Mädchen verwandelt – ein Kniff, der zahlreiche Gags ermöglicht und die Handlung lebhaft färbt. Die markanten Figuren mit starkem Romcom-Flair sind ein großer Reiz, doch da alle Charaktere Kampfsportler sind, lohnt es sich ebenso, den Kampfszenen besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Der Junge aus dem Süden, Papuwa-kun
„Nangoku Shōnen Papuwa-kun“ wurde seit 1991 im Magazin Monthly Shōnen Gangan veröffentlicht, und 1992 begann die Ausstrahlung des Anime. Typisch für die Zeit sind die Charaktere – der Protagonist Papuwa-kun, der Hund Chappy und die auf der Insel lebenden Gefährten –, die in chibiartiger, niedlicher Form dargestellt sind. Zwar folgt die Handlung dem klassischen Muster eines Shōnen-Mangas, in dem die Attentäterorganisation Gamma-Truppe nacheinander auftaucht und gekämpft wird, doch der Comedy-Anteil ist groß, sodass das Werk nicht nur bei Jungen, sondern auch bei Mädchen beliebt war. Das Titellied und der „Nbaba-Tanz“ trafen ebenfalls den Nerv der Kinderherzen!
D·N·A² – Irgendwo verlorener Jener und Sein Jener

Der Anime „D·N·A² – Irgendwo verlor er ihr Etwas“ basiert auf dem Manga von Masakazu Katsura und wurde 1994 ausgestrahlt. Er erzählt eine stark von Science-Fiction geprägte Geschichte, in der die DNA-Operatorin Karin Aoi aus der Zukunft kommt, um die DNA des Protagonisten Junta Momonari zu korrigieren. Trotz der SF-Elemente wurde die Serie auch für ihre Entwicklung als romantische Komödie und den daraus entstehenden Kontrast beachtet. Zudem blieb sie im Gedächtnis, weil kurz vor ihrem Durchbruch L’Arc~en~Ciel sowie Sharan Q die Titelsongs beisteuerten – Details, die bis heute gerne erzählt werden.
Leute in den 30ern, versammelt euch! Nostalgische Anime-Erinnerungen (Basis 1990er Jahre) (41–50)
Sakigake!! Otokojuku

Es handelt sich um einen Anime, der auf dem Manga von Akira Miyashita basiert und seit 1988 ausgestrahlt wurde. Er zeigt die Freundschaft und Kämpfe von landesweiten Problemjugendlichen, die an der Otokojuku eine spartanische Ausbildung erhalten – die Wucht und die völlig überzogene Handlung sind dabei besonders auffällig. Mit Elementen wie dem fiktiven Verlag „Minmei Shobō“ und den als Spezialitäten der Otokojuku gepriesenen, außergewöhnlichen Unterrichtsinhalten bietet das Werk viele faszinierende Aspekte. Die einzigartigen Charaktere und ihre Sprache sowie die typischen Otokojuku-Elemente wurden später oft parodiert, sodass man dieses Werk wohl als eine legendenumwobene Serie bezeichnen kann.
Captain Tsubasa

Wenn man an Fußball-Anime denkt, dürften vielen wohl „Captain Tsubasa“ in den Sinn kommen. Diese Anime-Serie wurde ab 1983 ausgestrahlt und erzählt die Geschichte des Protagonisten Tsubasa Ozora, der davon träumt, Profifußballer zu werden. Übrigens ist die Staffel, die viele Menschen in ihren Dreißigern vermutlich gesehen haben, die zweite Staffel. Allerdings wurde die Serie so gestaltet, dass auch Neueinsteiger leicht Zugang finden, sodass man sie wahrscheinlich ohne Fremdheitsgefühl genießen konnte. Man kann diese Gelegenheit nutzen, um von Anfang an neu zu schauen – oder mit der erinnerungsträchtigen zweiten Staffel einzusteigen.
Zum Schluss
Wir haben eine Auswahl an Anime zusammengestellt, die Menschen in ihren 30ern nostalgisch finden. Haben Sie Ihre Erinnerungs-Animes oder die gesuchten Werke gefunden? Persönlich habe ich den Eindruck, dass es neben Anime auch viele Meisterwerke gibt, mit denen wir durch Manga vertraut geworden sind. Falls Sie denken: „Dieses Werk fehlt!“, zögern Sie bitte nicht, eine Anfrage zu stellen!






