[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Bearbeitung. Der Reiz der Ghibli-Musik, gespielt auf echten Instrumenten
Klassik und Ghibli-Musik.Diese Kombination, die auf den ersten Blick weit auseinanderzuliegen scheint, sorgt derzeit heimlich für einen Boom unter Musikfans.Die berühmten Ghibli-Melodien, gespielt auf klassischen Instrumenten wie Klavier oder Violine, schenken uns neue Faszination und tiefe Emotionen.Die Wärme und Sanftheit des Originals bleiben erhalten, doch durch die der Klassik eigene Erhabenheit und Feinheit entsteht ein frisches Erlebnis, als hörte man eine ganz andere Geschichte.Erleben Sie selbst, wie sich jene allseits bekannte Melodie, die auch Sie gut kennen, durch ein klassisches Arrangement verwandelt.
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[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Bearbeitung. Der Reiz der mit Live-Instrumenten gespielten Ghibli-Musik (21–30)
Das irdene HeimHenry Rowley Bishop

Aus „Die letzten Glühwürmchen“. Das Originalstück wurde vom Engländer Henry Rowley Bishop komponiert und als „Home, Sweet Home!“ in der Oper „The Maid of Milan“ gesungen. Die japanische Textfassung von Satomi Tadashi ist besonders bekannt, und das Lied ist auch in Japan als englisches Volkslied beliebt. Yumiko Sameshima ist als Sopranistin, Vokalistin und Kammersängerin tätig. Der Liedtext bedeutet, dass selbst ein einfaches Haus aus freiliegendem Lehm (Ton) viel fröhlicher und verlässlicher ist als jede noch so prächtige Halle, weil es das Elternhaus ist, in dem man geboren und aufgewachsen ist.
Que sera, seraJay Lavingston & Ray Evans

Aus „Meine Nachbarn, die Yamadas“. Es wurde als Insert-Song verwendet. Das Original stammt von Doris Day, der Hauptdarstellerin des Films „Der Mann, der zuviel wusste“ aus dem Jahr 1956. Ein alternativer Titel lautet „Whatever Will Be, Will Be“. Peggy Hayama coverte das Lied auf Japanisch und sang es auch bei der 7. NHK Kōhaku Uta Gassen. Im genannten Film wird eine Version der Familie Yamada sowie von Frau Fujihara mit ihren Klassenkameraden als Insert-Song verwendet. Auf einem heiteren Dreivierteltakt vermittelt das Lied eine positive Botschaft – „Es kommt, wie es kommen soll“ – und ist ein Stück, das Mut macht.
[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Bearbeitung. Der Reiz von Ghibli-Musik, gespielt mit echten Instrumenten (31–40)
Fine On The OutsidePriscilla Ahn

Aus „Erinnerungen an Marnie“. Priscilla Ahn ist eine amerikanische Singer-Songwriterin, die 2008 debütierte. Als großer Fan der Ghibli-Anime wurde sie 2013 ins Ghibli-Museum Mitaka eingeladen und gab dort ein Weihnachtskonzert; aus dieser Verbindung heraus übernahm sie anschließend das Titellied des Films. Die Liedtexte, die die Gefühlswelt eines Mädchens schildern, das sich in seiner Umgebung nicht zurechtfindet und damit der Protagonistin des Films entsprechen, spiegeln die Einsamkeit wider, die Ahn selbst in ihrer Schulzeit empfand. Ein Stück, das durch seinen flüsternden Gesang und eine Atmosphäre leiser Traurigkeit besonders eindrucksvoll wirkt.
Arrietty`s SongSimon Caby

Aus „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“. Cécile Corbel ist eine französische Singer-Songwriterin und Harfenistin – eine Künstlerin, die singt und sich dabei auf der Harfe begleitet. Bei diesem Stück stammt auch Text und Komposition von ihr. Ausschlaggebend war ein Brief, in dem sie schrieb: „Ich bin seit jeher ein großer Fan der Ghibli-Filme, und meine Musik ist von ihnen beeinflusst“, sowie eine beigelegte CD, die sie an Ghibli schickte. So erhielt sie den Auftrag für den Titelsong des Films. Zudem verantwortete sie die Filmmusik, deren keltische Harfenklänge einen märchenhaft-fantasievollen Sound erzeugen. Da sie auf Japanisch singt, wirkt die Aussprache stellenweise etwas undeutlich; gerade das verstärkt jedoch die andereweltliche Atmosphäre und macht den Song zu etwas ganz Neuem. Céciles klare Stimme und die leicht melancholische Melodie passen hervorragend zu diesem Film.
NAUSICAA REQUIEM Nausicaä-RequiemHisaishi Joe

Das im Stück eindrucksvoll eingesetzte „Nausicaä-Requiem“ wird in einem Healing-Piano-Arrangement gespielt. Als Healing-Piano eignet es sich hervorragend als BGM zum Arbeiten oder Lernen, doch das Arrangement ist sehr klassisch gehalten und bringt das Klaviersolo besonders gut zur Geltung. Im Original ist die Kinderstimme mit „Ran, ranrara ran ran ran …“ zu hören; gesungen wird sie von der Tochter des Komponisten Hisaishi, Mai, die damals vier Jahre alt war. Auf dem Klavier klingt es fast wie ein Tanzstück aus der Barockzeit.
Symphonic Poem“NAUSICAÄ”Hisaishi Joe

Es ist zwar Musik von Ghibli mit einer milden, warmen Anmutung, aber dieses Nausicaä-Stück wirkt jedes Mal, wenn ich es höre, völlig anders. Dabei stecken dennoch Sanftheit und Wehmut darin, und ich bin so bewegt, dass ich weinen muss. Das Klavier schenkt uns eine überragend schöne Melodie.
THE WIND RISES The Wind Rises Film „Die Wind erhebt sich“ ausHisaishi Joe

Auch das hat eine nostalgische Atmosphäre, die an Filmszenen erinnert. Es ist süß und bittersüß zugleich und macht, dass ich es immer wieder hören möchte. Mit den Filmszenen vor Augen denke ich bei jedem Hören daran, und ganz von selbst steigen mir die Tränen in die Augen. Ich möchte es noch einmal hören.





