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[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Bearbeitung. Der Reiz der Ghibli-Musik, gespielt auf echten Instrumenten

[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Bearbeitung. Der Reiz der Ghibli-Musik, gespielt auf echten Instrumenten
Letzte Aktualisierung:

Klassik und Ghibli-Musik.Diese Kombination, die auf den ersten Blick weit auseinanderzuliegen scheint, sorgt derzeit heimlich für einen Boom unter Musikfans.Die berühmten Ghibli-Melodien, gespielt auf klassischen Instrumenten wie Klavier oder Violine, schenken uns neue Faszination und tiefe Emotionen.Die Wärme und Sanftheit des Originals bleiben erhalten, doch durch die der Klassik eigene Erhabenheit und Feinheit entsteht ein frisches Erlebnis, als hörte man eine ganz andere Geschichte.Erleben Sie selbst, wie sich jene allseits bekannte Melodie, die auch Sie gut kennen, durch ein klassisches Arrangement verwandelt.

[Ghibli] Ghibli-Meisterwerke in klassischer Arrangementform. Die Faszination der Ghibli-Musik, gespielt mit Live-Instrumenten (1–10)

Jenen Sommer hinHisaishi Joe

Eines der herausragendsten Meisterwerke von Studio Ghibli: „Ano Natsu e“ aus dem Film „Chihiros Reise ins Zauberland“, hier zu hören in der Darbietung des Komponisten Joe Hisaishi persönlich. Aus dem klaren Klang des Klaviers entspringt in stiller Atmosphäre eine Melodie, die einen unmittelbar in die Welt des Films hineinzieht. Zwar ist im Bild keine Orchesterbesetzung zu sehen, doch Streicher und Harfe setzen sanft ein und lassen Gefühle aufkommen, als würden Japans Sommer und Erinnerungen überfließen. Auch auf der Leinwand ist es eine Live-Aufführung, aber wenn man die Aufführenden im Bild sieht, kommen ihre Gesichter und Atemzüge noch unmittelbarer rüber, und der Ausdruck wird noch fühlbarer.

Die Taube und der JungeHisaishi Joe

[2022/9/3] Irodori One-Coin-Konzert [Blechbläser] „Die Taube und der Junge“
Die Taube und der JungeHisaishi Joe

Es ist das Stück, das Pazu in „Das Schloss im Himmel“ als Signal-Trompete spielt, um den Morgen anzukündigen. Im Film spielt Pazu es allein, hier jedoch ist es für Blechbläserensemble arrangiert. Es beginnt mit einem Trompetensolo, zu dem Horn, Posaune und Tuba hinzukommen, wodurch es zu einer Fanfare für Brass-Ensemble wird. Zwischendurch wird das Ending-Thema „Kimi wo Nosete“ aus „Das Schloss im Himmel“ eingefügt, was den erzählerischen Charakter der Musik erlebbar macht. Pazus morgendliches Trompetenspiel ist selbst unter Blechbläsern ein Gesprächsthema und gilt als Niveau, das Profis scoutbar finden. Selbst Profis benötigen ein Warm-up, daher äußern viele Neid darüber, schon am Morgen so hohe Töne spielen zu können. Pazus Part wurde von Shin Kazuhara, einem Studiomusiker, der in Filmmusik, Jazz und Karaoke-Playback-Aufnahmen aktiv ist, übernommen – eine hervorragende Darbietung.

zum Wind werdentsuji ayano

„Im Wind werden“ – Titellied aus „Die Rückkehr der Katze“ [mit Noten] – habe es per Gehör auf dem Klavier gespielt – Piano-Cover – CANACANA
zum Wind werdentsuji ayano

„Kaze ni Naru“ von Ayano Tsuji wird als Klaviersolo aufgeführt. Das Stück ist das Ending-Thema des Studio-Ghibli-Films „Das Königreich der Katzen“, dessen Konzept darauf beruht, dass es auf einer Geschichte basiert, die von Shizuku Tsukishima aus „Stimme des Herzens – Whisper of the Heart“ geschrieben wurde. In „Das Königreich der Katzen“ rettet die Protagonistin Haru eine Katze, die beinahe in einen Unfall verwickelt worden wäre; daraufhin erscheinen Katzen, um sich zu bedanken, und Haru gerät, als sie ihnen folgt, in die Welt der Katzen und flieht gemeinsam mit Baron. Das aufkommende Gefühl von Frische und Befreiung im Abspann ist großartig. In der Klavierversion wird das Stück von der „CANACANA family“, die vor allem klassische Darbietungen auf hohem Niveau und als Vorbild präsentiert, kraftvoll und zugleich feinfühlig arrangiert und gespielt. Der Beat des Originals geht dabei nicht verloren – es ist beeindruckend, wie die Klavierversion so gespielt wird, als wäre sie selbst das Original!

Mutters BesenHisaishi Joe

Joe Hisaishi – Mother’s Broom (from Kiki’s Delivery Service)
Mutters BesenHisaishi Joe

Unter der Leitung von Joe Hisaishi, der weltweit erfolgreich ist, wird „Mutter’s Besen“ aus dem kostbaren Studio-Ghibli-Film „Kiki’s kleiner Lieferservice“ von einem ausländischen Orchester aufgeführt. Vom Intro, das an „Die Stadt am Meer“ erinnert, geht es weiter zu einem wunderschönen Violinsolo. Dieses Stück erklingt in der Szene, in der Kiki von ihren Eltern und Freunden verabschiedet aufbricht, und ist ein Meisterwerk, das die Freundlichkeit der Mutter und die Wärme der Heimat spüren lässt. Auch durch die Darbietung werden Sanftheit und Wärme vermittelt – es ist wirklich wohltuend fürs Herz.

SpaziergangHisaishi Joe

My Neighbor Totoro – Hey let’s go (Ghibli 25th year Budokan concert)
SpaziergangHisaishi Joe

Azumi Inoues „Sanpo“ aus dem Aushängeschild von Studio Ghibli, „Mein Nachbar Totoro“, wird hier in einer Fassung für Orchester und Chor aufgeführt. Das Filmmaterial stammt aus „Joe Hisaishi in Budokan – 25 Jahre an der Seite der Miyazaki-Anime“, in dem zahlreiche Ghibli-Meisterwerke in Arrangements und unter der Leitung von Joe Hisaishi selbst dargeboten werden. Der lebendige Klang eines echten Orchesters ist großartig. Dieses Stück wurde bereits einmal für „Orchestra Stories: Mein Nachbar Totoro“ arrangiert; es gibt eine Version mit Erzählung und Orchester, die ebenfalls zu empfehlen ist. Wie bei einer Instrumentenkunde gibt es Passagen nur mit dem Holzbläser- oder nur mit dem Blechbläserregister sowie Abschnitte mit Streichern, Schlagwerk und anderen Instrumentengruppen, dazu auch Soloeinlagen – ein Arrangement, das das Orchester erlebbar macht und sich auch als Einstieg in die Welt des Orchesters sehr gut eignet.

Ashitaka kronikHisaishi Joe

Princess Mononoke – The Legend of Ashitaka
Ashitaka kronikHisaishi Joe

Es folgt „Ashitaka Sekki“ aus dem abendfüllenden Animationsfilm Prinzessin Mononoke von Studio Ghibli, ein Werk, das sowohl als wuchtige wie auch majestätische Orchesterkomposition überzeugt. Studio Ghibli, das am 11. März 1984 mit der Veröffentlichung von Nausicaä aus dem Tal der Winde als Produzent abendfüllender Animationsfilme startete, brachte mit Prinzessin Mononoke seinen zehnten Film heraus. Dieses Werk ist auch dafür bekannt, die Stellung des Anime von einem reinen Konsumgut für Fans zu einem als „Kunst“ sublimierten Medium erhoben zu haben. Die Produktion war äußerst umfangreich; bereits zu dieser Zeit nahm der Anteil an Einspielungen mit Live-Orchester zu. Beim Hören der Musik wirkt sie nicht nur wie ein bloßer Soundtrack für die Animation, sondern wie ein beachtenswertes neues Werk der klassischen Musik, das für sich genommen der Betrachtung würdig ist. Die Orchesterpartien übernahm das Tokyo City Philharmonic Orchestra; es war zudem das erste Mal, dass nicht ein ad hoc zusammengestelltes Ensemble, sondern ein fest etabliertes professionelles Orchester engagiert wurde.

Anna (Klavierarrangement)Muramatsu Takatsugu

OST aus Erinnerungen an Marnie (When Marnie Was There) – Anna (Anna) Klaviercover
Anna (Klavierarrangement)Muramatsu Takatsugu

Das Kinderbuch „When Marnie Was There“ von Joan G. Robinson wurde von Hiromasa Yonebayashi (Studio Ghibli) als Animationsfilm adaptiert, und das im Film vorkommende Stück „Anna“ liegt in einer Klavierfassung vor. Es erklingt auch eindrucksvoll in orchestraler Form in Szenen wie der, in der Anna und Setsu das Mittagessen vorbereiten, oder in der Abschiedsszene zwischen Marnie und Anna; als Klaviersolo wirkt es jedoch besonders fein und melancholisch und scheint Annas Gefühlswelt sehr gut auszudrücken. Da auch Noten veröffentlicht wurden, wäre es für diejenigen, die Klavier spielen können, vielleicht schön, die Filmszenen vor Augen zu haben und das Stück selbst zu spielen.