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Wunderschönes Anime-Lied

Lieder aus Erinnerungen an Marnie. Titellied und Einlagenlieder

Eine Sonderausgabe zu Titel- und Einlageliedern des Films „Erinnerungen an Marnie“, inszeniert von Regisseur Hiromasa Yonebayashi, der auch bei „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ Regie führte.

Die Geschichte handelt davon, wie die Protagonistin Anna Sasaki und das geheimnisvolle Mädchen Marnie sich begegnen und dadurch beginnen, einander immer wichtiger zu werden.

Die fragile Beziehung zwischen den Mädchen – die jedoch manchmal auch aufeinanderprallen und dadurch innerlich stärker werden – berührt sowohl Erwachsene als auch Kinder.

Genießt Film und Musik in vollen Zügen!

Die Lieder aus Erinnerungen an Marnie. Titelsong und Einlagenlieder (1–10)

I Am Not AlonePurishira Aan

I Am Not Alone – Priscilla Ahn By Mintleaf1993
I Am Not AlonePurishira Aan

Bisher war es üblich, dass die Titelsongs der Ghibli-Filme von japanischen Künstlern auf Japanisch gesungen wurden, doch dieses Mal sorgte es für Gesprächsstoff, dass die amerikanische Singer-Songwriterin Priscilla Ahn dafür verantwortlich zeichnete. Ihre zarte Stimme und die schlichte Gitarre, die perfekt zur Welt von „Erinnerungen an Marnie“ passen, fügen sich ideal in die Erzählung ein und verleihen dem Endthema zusätzliche Tiefe.

Feuchtes HerrenhausMuramatsu Takatsugu

Das Feuchtgebäude (Klavier) – aus dem Film „Erinnerungen an Marnie“
Feuchtes HerrenhausMuramatsu Takatsugu

Im Stück gibt es eine westliche Villa, die als „Shimecchi-Herrenhaus“ bezeichnet wird und in der niemand mehr lebt. Dieses Shimecchi-Herrenhaus ist die eindrucksvollste Bühne des Werks, und dies ist sein thematisches Lied, das die unheimliche und geheimnisvolle Architektur widerspiegelt. Vor allem die tragenden Streicher sowie die Harmonie aus hohem Klavier und tiefer Marimba geben der ätherischen Ausstrahlung des Shimecchi-Herrenhauses Ausdruck – ein ganz „Marnie“-typisches Stück.

MarnieMuramatsu Takatsugu

Marnie (Klavier) – aus dem Film „Erinnerungen an Marnie“
MarnieMuramatsu Takatsugu

Das Stück mit dem Titel „Marnie“ ist das Hauptthema dieses Werks und wird in verschiedenen Szenen wiederverwendet. In der Geschichte werden die rätselhaften Seiten von Marnie nicht ausführlich erläutert – gerade das macht die Schönheit dieses Werks aus –, und das Stück besitzt eine Aura, die perfekt als Marnies Titelsong passt. Sogar die Atempausen der Flöte scheinen die Welt des Stücks zu erzählen.

Lieder aus „Erinnerungen an Marnie“. Titellied und Einlagen (11–20)

PartyraumMuramatsu Takatsugu

Dies ist ein Musikstück aus der Szene einer nächtlichen Party im Shimetschi-Herrenhaus. Man meint, das lebhafte Murmeln einer eleganten, prachtvollen Feier im traditionellen europäischen Stil zu hören. Es ist die Party, auf die Anna zum ersten Mal Marnie trifft und sich von Marnies lebendiger Art anstecken lässt und daran teilnimmt – eine überaus erfrischende und eindrucksvolle Szene auch im Film.

AnnaMuramatsu Takatsugu

Die Protagonistin von „Erinnerungen an Marnie“, Anna, fürchtet sich davor, mit Menschen zu sprechen, kann keine natürliche Mimik zeigen und schafft es nicht, gut zu kommunizieren – dieses Lied ist ihr Titelsong. Angesichts dessen, dass es der Titelsong einer sehr introvertierten Figur ist, könnte man sich fragen, wie das Stück wohl ausfallen würde; doch es ist ein sehr hoffnungsvolles, funkelndes Lied, das die lebensnahe und schöne Seite dieser Geschichte symbolisiert.

Zwei GeständnisseMuramatsu Takatsugu

Auch dieses Stück, über dessen Orchesterbegleitung sich eine melancholische Streichermelodie legt, ist ein düsteres Musikstück, das zur Welt von „Erinnerungen an Marnie“ passt. Wie der Titel „Geständnis der beiden“ vermuten lässt, wurde es in der Szene verwendet, in der Anna und Marnie einander ihre Gefühle offenbaren und sich näherkommen. Obwohl es ein sehr düsteres Stück ist, ist es zugleich das Titellied einer Szene, die beweist, wie sehr die beiden einander vertrauten.

Ich bin so, wie ich bin.Muramatsu Takatsugu

Unter den Musikstücken aus „Erinnerungen an Marnie“ ist dieses besonders düster in seiner Wirkung. Der Titel „Ich gehe meinen eigenen Weg“ stammt aus einer schmerzlichen Szene, in der Anna auf dem Heimweg, nachdem sie etwas Furchtbares zu einer Freundin gesagt hat, an sich selbst verzweifelt, weil sie sich nicht ändern kann. In dem Stück spürt man ihr Ringen und ihr Leiden, während sie sich an einem ihr ungewohnten Ort dennoch bemüht.