RAG MusicAnime Songs
Wunderschönes Anime-Lied
search

Lieder aus Erinnerungen an Marnie. Titellied und Einlagenlieder

Eine Sonderausgabe zu Titel- und Einlageliedern des Films „Erinnerungen an Marnie“, inszeniert von Regisseur Hiromasa Yonebayashi, der auch bei „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ Regie führte.

Die Geschichte handelt davon, wie die Protagonistin Anna Sasaki und das geheimnisvolle Mädchen Marnie sich begegnen und dadurch beginnen, einander immer wichtiger zu werden.

Die fragile Beziehung zwischen den Mädchen – die jedoch manchmal auch aufeinanderprallen und dadurch innerlich stärker werden – berührt sowohl Erwachsene als auch Kinder.

Genießt Film und Musik in vollen Zügen!

Lieder aus „Erinnerungen an Marnie“. Titellied und Einlagen (11–20)

Es ist kein Traum!Muramatsu Takatsugu

Dieses eine Stück mit seiner fantastischen Atmosphäre passt perfekt zur Welt von Marnie – mit dem feuchten Herrenhaus und dem Backsteinturm. In der Geschichte passieren viele traumhafte Dinge, aber der Titel dieses Stücks lautet: „Es ist kein Traum!“. Marnie und Anna begegnen sich und verbringen eine wie im Traum anmutende Zeit, doch ob das alles wirklich nur ein Traum war oder nicht, darüber wird unter denjenigen, die den Film gesehen haben, diskutiert.

normales GesichtMuramatsu Takatsugu

Dies ist ein Stück, dessen Titel „Normales Gesicht“ lautet und das auch im Stück selbst sehr häufig vorkommende Zeilen enthält. Es ist ein Lied, das Annis inneren Konflikt sehr gut zum Ausdruck bringt: Selbst wenn es Panik oder schwere Zeiten gibt, versucht sie, ein „normales Gesicht“ zu machen und diese zu überwinden. Die Stimmung ist düster und schwer, aber es ist ein unverzichtbarer Moment in der Erzählung dieser Geschichte – ein Stück, das Annis Inneres tief eindrücklich vermittelt.

PilzwaldMuramatsu Takatsugu

Dies ist das Musikstück zu der Szene, in der Marnie und Anna zu zweit in den Wald gehen, um Pilze zu sammeln. Es ist eine eindrucksvolle Szene mit einem typisch japanischen Wald in Hokkaidō, dem Schauplatz des Films „Erinnerungen an Marnie“. Auch hier handelt es sich um eine Szene, in der sich Annas und Marnies Herzen nach und nach verbinden; Annas Gefühlswelt, die sich aus einer düsteren Stimmung heraus allmählich aufhellt, scheint sich in der Musik, im Hintergrund und in jedem Detail widerzuspiegeln.

eine Postkarte zu verschickenMuramatsu Takatsugu

Zu Beginn der Geschichte zieht Anna allein aus der Großstadt zu ihrer Tante nach Hokkaido. Dieses Musikstück erklingt in der Szene, in der sie ankommt und die großartige, unberührte Natur erlebt. Was mag Anna wohl gedacht haben angesichts des Hausgartens der Familie Oiwa, des Backsteinturms, der Feuchtgebiete und all der ungewohnten Umgebungen? Für sie, die Angst vor dem Umgang mit Menschen hat und zwischenmenschliche Beziehungen schwer findet, ist dies ein Stück, das den Beginn ihrer Reise ankündigt.

Skizzieren auf dem BootMuramatsu Takatsugu

Wenn die Flut kommt, wird der Weg, der das feuchte Herrenhaus mit der Welt verbindet, in der Marnie lebt, vom Meer überflutet. Das, was diesen Weg verbindet, ist das im Film immer wieder auftauchende „Boot“. Die vielen schönen Umgebungen ziehen zwar die Blicke auf sich, doch auch die Präsenz dieses Boots ist äußerst eindrucksvoll. Ein Stück mit einer geheimnisvollen Atmosphäre, in dem auf ein basslastiges Orchesterbegleitwerk das Refrainmotiv des Klaviers trifft.

Als ich eine Puppe im Arm hieltMuramatsu Takatsugu

Ich denke, dass es sich dabei um Annas Kindheit handelt – also um die Zeit, die im Titel dieses Stücks als „Als ich eine Puppe im Arm hielt“ bezeichnet wird. Anna wurde von ihrer Stiefmutter großgezogen und hat Schwierigkeiten, mit Menschen zurechtzukommen, was sie sehr belastet. Dieses Lied erzählt wohl davon, welche Hintergründe das hat. Es ist ein Stück, das die dunklen Seiten dieser Geschichte – insbesondere Annas Traurigkeit aus der Vergangenheit – die Zuschauer des Films noch intensiver spüren lässt.

Lieder aus "Erinnerungen an Marnie". Titellied und Einlagenlieder (21–30)

Herr Ōiwa HausMuramatsu Takatsugu

Auch im Film „Erinnerungen an Marnie“ vermittelt die Familie Oiwa ein großes Gefühl der Geborgenheit. Durch ihre offene und fröhliche Art fühlten sich sowohl Anna als auch wir als Zuschauer getröstet. Das Haus der Oiwas, die in den Feuchtgebieten Hokkaidōs leben, ist von unberührter Natur umgeben, und ihr Alltag ist eng mit der Natur und den Traditionen verbunden. Ein äußerst schönes Stück ist das majestätische Orchesterarrangement, das das Zuhause der Oiwas ausdrückt.