Lied aus „Wie der Wind sich hebt“. Titellied und Insertlied
Der 2013 veröffentlichte Ghibli-Film „Wie der Wind sich hebt“. Wenn Sie sich an die damalige Zeit erinnern, wissen Sie vielleicht noch, wie die Nachricht, dass Regisseur Hayao Miyazaki sich mit diesem Werk in den Ruhestand verabschieden würde, für Aufsehen sorgte. Der Protagonist Jirō Horikoshi, der ganz in den Flugzeugbau vertieft ist. Und die Heldin Nahoko Satomi, die gegen ihre Krankheit kämpft. Die Beziehung der beiden, die Geschichte selbst, der historische Hintergrund – alles dringt tief ins Herz. Viele dürften nach dem Ansehen in Tränen ausgebrochen sein. In diesem Artikel sind die zahlreichen Meisterwerke zusammengefasst, die in „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wurden. Jedes einzelne davon rührt zutiefst.
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Das Lied von „Der Wind erhebt sich“. Titelsong und Einlagenlied (21–30)
Reise (jüngere Schwester)Hisaishi Joe

Es ist das Stück „Tabiji“, das man oft in den Werbespots und Trailern zum Film „Wie der Wind sich hebt“ gehört hat. Jirō blickt ruhig auf die Tage zurück, die im Wirbel von Krieg, Katastrophen, Arbeit und Heirat vorübergezogen sind. Ein chinesisches Traditionsinstrument, die Yueqin, wird verwendet. Die trockenen, klaren Klänge der Saiten, die an Gitarre oder Mandoline erinnern, sind beim Hören äußerst angenehm. Es wirkt gelassen und doch irgendwie wehmütig. Ein rätselhaftes Lied.
SternschnuppeHisaishi Joe

Dies ist das Stück „Nagareboshi“ („Sternschnuppe“), das im Film „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wurde. Der schöne, irgendwie nostalgische Klang des Klaviers lässt die mit Sternen übersäte Nacht vor dem inneren Auge entstehen. Wie eine Sternschnuppe, die vergeht, bevor man einen Wunsch aussprechen kann, wirkt das verspielte Klavierspiel sehr vergänglich – ein ausgesprochen romantisches Stück. Es regt erneut dazu an, über die Begegnungen und die Kostbarkeit des Lebens nachzudenken, die in diesem Film zum Ausdruck kommen.
Das Lied von „Der Wind erhebt sich“. Titellied und Einlage (31–40)
Nahoko (Blick)Hisaishi Joe

Dies ist das Stück „Nahoko (Blick)“, das im Film „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wurde. Es ist ein Lied, das an ihre klaren, geraden Augen erinnert. Es drückt Nahokos Stärke aus, die, ohne über ihre Lage zu klagen, verzweifelt versucht, zu leben. Nach dem dramatischen Klang der Akkorde am Anfang wechselt das Stück und präsentiert in der zweiten Hälfte eine sanfte, wehmütige Melodie.
Nahoko (Begegnung)Hisaishi Joe

Dies ist das Stück „Nahoko (Begegnung)“ aus dem Film „Wie der Wind sich hebt“. Es ist mit weniger als einer Minute sehr kurz, doch man spürt darin den schicksalhaften Moment, in dem Nahoko und Jirō einander begegnen. Die beiden trafen aufeinander nur für einen kurzen Augenblick, als es zu einem Zugunglück kam. Danach verbrachten sie die verbleibende Zeit miteinander, bis Nahoko starb. Das Stück lässt erahnen, wie ihre Begegnung viele traurige Ereignisse vorwegnimmt, die sie von nun an gemeinsam überwinden müssen.
Nahoko (Regenbogen)Hisaishi Joe
Dies ist das Stück, das gespielt wird, als der Protagonist Jirō Horikoshi seiner Geliebten Nahoko einen Heiratsantrag macht. Zunächst erklingt eine leicht besorgte, ruhige Klangfarbe, doch mitten drin verwandelt sich das Stück schlagartig in einen mitreißenden Streichersound! Die hohen Töne sind fein und zart – sie heben die Stimmung und schenken zugleich eine gewisse Ruhe, garantiert. Die wunderbar glückselige, monumentale Klangfarbe macht selbst die Zuhörer rundum happy!
Habicht-TeamHisaishi Joe
Naoko ist die Heldin aus „Wie der Wind sich hebt“ und zugleich die Ehefrau von Jirō Horikoshi. Da sie an Tuberkulose leidet, heißt es, dass ihr nicht mehr viel Zeit bleibt. Dennoch spürt man in diesem Stück die Hoffnung, die sie in sich trägt. Der langsamere Rhythmus mit seinem warmen, einfallenden Sonnenlicht gleichenden Klang und die vielfach übereinandergeschichteten Streicher sind äußerst schön. So wie ein Regenbogen nach dem Regen erscheint, könnte dieses Stück Naoko in dem Moment zeigen, in dem die schweren Zeiten vorüberziehen und sich ihr Gemüt aufhellt.
Zum Schluss
Wir haben die Titel- und Einlagelieder von „Wie der Wind sich hebt“ vorgestellt, einem Werk, in dem Hayao Miyazaki die Fantasie versiegelt hat. Manche Stücke rufen Erinnerungen an den Film hervor und stimmen wehmütig, doch alle sind wunderschöne und großartige Kompositionen. Ich denke, dass auch diejenigen, die den Film nicht gesehen haben, Freude daran haben werden – hört sie euch also unbedingt an und stellt euch die durch die Musik gezeichneten Szenen vor.





