Lied aus „Wie der Wind sich hebt“. Titellied und Insertlied
Der 2013 veröffentlichte Ghibli-Film „Wie der Wind sich hebt“. Wenn Sie sich an die damalige Zeit erinnern, wissen Sie vielleicht noch, wie die Nachricht, dass Regisseur Hayao Miyazaki sich mit diesem Werk in den Ruhestand verabschieden würde, für Aufsehen sorgte. Der Protagonist Jirō Horikoshi, der ganz in den Flugzeugbau vertieft ist. Und die Heldin Nahoko Satomi, die gegen ihre Krankheit kämpft. Die Beziehung der beiden, die Geschichte selbst, der historische Hintergrund – alles dringt tief ins Herz. Viele dürften nach dem Ansehen in Tränen ausgebrochen sein. In diesem Artikel sind die zahlreichen Meisterwerke zusammengefasst, die in „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wurden. Jedes einzelne davon rührt zutiefst.
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Das Lied von „Der Wind erhebt sich“. Titelsong und Einlagenlied (21–30)
Caproni (Der Traum des Konstrukteurs)Hisaishi Joe

Dies ist das Titellied von Caproni, dem Flugzeugkonstrukteur, der in der Geschichte des Films „Wie der Wind sich hebt“ auftaucht. Der frei über die Tasten wirbelnde Klang des Klaviers fängt seine Unfassbarkeit und zugleich seine souveräne Ausstrahlung sehr gut ein. Man spürt die Sehnsucht nach dem Fliegen, die die Menschen einst hegten. Wie ein europäisches Marschlied ist es ein mitreißendes, fröhliches Stück, das die Zuhörer in gespannte Erwartung versetzt.
Reise (Abschied)Hisaishi Joe

Dies ist das Stück „Reise (Abschied)“, das im Film „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wird. Sich von einem geliebten Menschen zu verabschieden, ist für jeden traurig, nicht wahr? Die letzte, all ihr Können aufbringende Stärke, die Nahoko Jirō zeigte, stürzte ihn nicht in tiefstes Unglück, sondern gab ihm den Mut, weiterzuleben. Es ist ein Lied, bei dem man neben tiefer Traurigkeit zugleich eine Art erfrischende Klarheit verspüren kann.
Reise (Königreich der Träume)Hisaishi Joe

Dies ist das Lied „Reise (Königreich der Träume)“. Jirō träumte seit seiner Kindheit davon, Flugzeugkonstrukteur zu werden. Caproni, der deutsche Konstrukteur, den er bewunderte, erschien Jirō oft in seinen Träumen und gab ihm Ratschläge. In Träumen geschehen Dinge, die man sich im normalen Leben nicht vorstellen kann. Dieses Stück nimmt die Hörenden mit in eine geheimnisvolle Welt – ganz wie Jirōs Träume.
Reise (jüngere Schwester)Hisaishi Joe

Es ist das Stück „Tabiji“, das man oft in den Werbespots und Trailern zum Film „Wie der Wind sich hebt“ gehört hat. Jirō blickt ruhig auf die Tage zurück, die im Wirbel von Krieg, Katastrophen, Arbeit und Heirat vorübergezogen sind. Ein chinesisches Traditionsinstrument, die Yueqin, wird verwendet. Die trockenen, klaren Klänge der Saiten, die an Gitarre oder Mandoline erinnern, sind beim Hören äußerst angenehm. Es wirkt gelassen und doch irgendwie wehmütig. Ein rätselhaftes Lied.
SternschnuppeHisaishi Joe

Dies ist das Stück „Nagareboshi“ („Sternschnuppe“), das im Film „Wie der Wind sich hebt“ verwendet wurde. Der schöne, irgendwie nostalgische Klang des Klaviers lässt die mit Sternen übersäte Nacht vor dem inneren Auge entstehen. Wie eine Sternschnuppe, die vergeht, bevor man einen Wunsch aussprechen kann, wirkt das verspielte Klavierspiel sehr vergänglich – ein ausgesprochen romantisches Stück. Es regt erneut dazu an, über die Begegnungen und die Kostbarkeit des Lebens nachzudenken, die in diesem Film zum Ausdruck kommen.


