RAG MusicAnime Songs
Wunderschönes Anime-Lied

Versammelt euch, ihr Leute in den Zwanzigern! Eine Zusammenstellung nostalgischer Anime-Erinnerungen [2000er bis 2010er]

Anime – eine Kultur, auf die Japan stolz sein kann und die seit vielen Jahren geliebt wird.

Es entstehen daraus große Kinohits und Hypes, die ganze Epochen prägen.

In diesem Artikel stellen wir aus den beliebten Anime speziell solche vor, bei denen besonders Menschen in ihren Zwanzigern nostalgische Gefühle bekommen.

Im Fokus stehen Werke aus den 2000er- und 2010er-Jahren – alles Titel, deren Popularität bis heute ungebrochen ist.

Einige davon wurden zu Serien ausgebaut und laufen noch immer im Fernsehen, andere wurden verfilmt.

Nutzen Sie diese Gelegenheit und schauen Sie sie sich noch einmal an!

Versammelt euch, Leute in den Zwanzigern! Zusammenstellung nostalgischer Anime-Erinnerungen [2000er–2010er] (21–30)

Free!

PV des TV-Anime »Free!«
Free!

Es ist ein Werk, das die Figuren – allen voran den Protagonisten – in einem an einer Oberschul-Schwimmmannschaft angesiedelten Setting zeigt. Besonders hervorzuheben ist, dass das Werk von Kyoto Animation produziert wurde; die feinfühlige Bildgestaltung gilt als ein großer Reiz. Da der Leistungssport Schwimmen das Thema ist, bleiben die Körperbewegungen während des Sports und die Darstellung des aufspritzenden Wassers eindrucksvoll im Gedächtnis. Mit dem neu gegründeten Schwimmklub und den nach und nach dazustoßenden Mitgliedern bietet das Werk außerdem eine Geschichte, in der man das Wachstum des Klubs spüren kann – ebenfalls ein reizvoller Aspekt.

Nodame Cantabile

Viele von euch, die heute in ihren Zwanzigern sind, haben vielleicht in der Grundschule „Nodame Cantabile“ gesehen und dadurch Interesse an klassischer Musik bekommen oder sogar angefangen, ein Instrument zu spielen. Die auf dem äußerst beliebten Manga von Tomoko Ninomiya basierende Anime-Serie „Nodame Cantabile“ wurde von 2007 bis 2010 in drei Staffeln im Fuji-TV-Programmfenster „Noitamina“ ausgestrahlt und ist ein großer Hit zum Thema klassische Musik. Es ist in gewisser Weise ein seltenes Werk, das sowohl in der Realverfilmung als auch in der Anime-Version ein Erfolg war. Obwohl klassische Musik das Thema ist, wirkt das Ganze keineswegs steif: Die extrem eigenwilligen Figuren, allen voran die Protagonistin Nodame, sind einfach unwiderstehlich, und die Mischung aus herzhaftem Humor und Wissen über klassische Musik ist wirklich hervorragend gelungen. Es ist ein Werk, das unabhängig vom Alter Spaß macht. Wenn ihr also jetzt neugierig geworden seid, schaut unbedingt mal rein!

Treffen der 20er! Zusammenstellung nostalgischer Anime-Erinnerungen [2000er–2010er] (31–40)

D·N·A² – Irgendwo verlorener Jener und Sein Jener

Randnotizen zu „D·N·A² – Der Typ, den ich irgendwo verloren habe –“
D·N·A² – Irgendwo verlorener Jener und Sein Jener

Der Anime „D·N·A² – Irgendwo verlor er ihr Etwas“ basiert auf dem Manga von Masakazu Katsura und wurde 1994 ausgestrahlt. Er erzählt eine stark von Science-Fiction geprägte Geschichte, in der die DNA-Operatorin Karin Aoi aus der Zukunft kommt, um die DNA des Protagonisten Junta Momonari zu korrigieren. Trotz der SF-Elemente wurde die Serie auch für ihre Entwicklung als romantische Komödie und den daraus entstehenden Kontrast beachtet. Zudem blieb sie im Gedächtnis, weil kurz vor ihrem Durchbruch L’Arc~en~Ciel sowie Sharan Q die Titelsongs beisteuerten – Details, die bis heute gerne erzählt werden.

Neon Genesis Evangelion

Der 1995 ausgestrahlte Anime „Neon Genesis Evangelion“ erzählt die Geschichte von Jungen und Mädchen, die in gigantischen humanoiden Waffen, den „Evangelions“, gegen rätselhafte Feinde, die „Engel“, kämpfen. Es handelt sich nicht nur um einen einfachen Science-Fiction-Roboter-Anime; vielmehr ist das Werk für seine tiefgehende psychologische Darstellung und philosophischen Themen bekannt und löste nicht nur unter damaligen Anime-Fans, sondern gesellschaftsweit ein Phänomen aus. Der stilvolle Look, die erschütternde Handlung und die markanten Charaktere haben zusammen dafür gesorgt, dass die Serie bis heute geliebt wird. Neben der TV-Fassung zählen auch Kinofilme und Manga-Adaptionen zu den vielfältigen Medienentwicklungen, die einen Teil ihres besonderen Reizes ausmachen.

Die Tatami-Galaxie

60-sekündiger Haupttrailer von „Tatami-Universum: Die Zeitmaschinen-Blues“
Die Tatami-Galaxie

Es ist ein Anime, der auf einem Roman von Tomihiko Morimi basiert und das chaotische Alltagsleben von Studenten in Kyoto schildert. Neben vielen Elementen, die typisch für Studierende sind – wie Prahlerei und innere Konflikte – tauchen auch Ortsnamen aus Kyoto auf, sodass das Werk besonders diejenigen anspricht, die ihre Studienzeit in Kyoto verbracht haben. Ein weiteres markantes Merkmal ist die Einbindung paralleler Welten, wodurch man die unterschiedlichen Geschichten des Protagonisten je nach Wahl von Clubs oder Organisationen genießen kann. Rasante, in hohem Tempo heruntergeratterte Dialoge und die dynamische Wirkung des eigenwilligen Zeichenstils verleihen dem Werk zudem vielfältige Reize, die gerade das Medium Animation auszeichnen.

Yu-Gi-Oh!

Der Anime Yu-Gi-Oh!, der 1998 ausgestrahlt wurde und als Ursprung der späteren Serien gelten kann, besticht durch den Horror-Touch und die spannungsgeladene Handlung der frühen Phase des Originalwerks. Nachdem der Protagonist Yugi Mutō das altägyptische Relikt „Millenniumspuzzle“ gelöst hat, tritt eine zweite Persönlichkeit in Erscheinung, die in Schatten-Spielen das Böse richtet und Fälle löst. Es gibt viele markante Charaktere, nicht nur unter den Freunden, sondern auch unter den Schurken, und ihre Beziehungen tragen zusätzlich zur Spannung der Geschichte bei. Auf dem im Werk auftauchenden Kartenspiel „Magic and Wizards“ basierend entwickelte sich „Duel Monsters“, was die weitere Entwicklung anstieß. In diesem Sinne kann man dieses Werk als den Beginn einer Legende betrachten.

Ojamajo Doremi

Gibt es nicht einige, die das Opening-Thema oft beim Karaoke singen? Der Magical-Girl-Anime „Ojamajo Doremi“ startete 1999 im Fernsehen. Der Grund für seine Beliebtheit sind die herzerwärmenden Geschichten, die einen zum Lachen und Weinen bringen. Auch der Zauberspruch, den man am liebsten selbst aufsagen möchte, ist sicher für viele unvergesslich. 2020 kam zudem der 20.-Jahrestagsfilm „Majo Minarai wo Sagashite“ („Auf der Suche nach den Hexenlehrlingen“) in die Kinos. Für alle, die „Ojamajo Doremi“ in ihrer Kindheit gesehen haben, ist es eine besonders berührende Geschichte.