[Rock] Einfache, bandorientierte Vocaloid-Songs, die auch für Anfänger leicht sind
Ein Muss für alle, die eine Band-Coverversion von Vocaloid-Songs planen! Dies ist ein Special-Artikel, der als Referenz für die Songauswahl dienen soll, zum Beispiel wenn ihr bei einem Schulfest live Vocaloid-Stücke spielen wollt! Wir haben alles abgedeckt – von Klassikertracks bis hin zu Werken, die kürzlich für Gesprächsstoff gesorgt haben. Da wir relativ leicht spielbare Stücke ausgewählt haben, ist es auch für Instrumentenanfänger zu empfehlen. Es können zwar auch mal etwas schwierigere Phrasen auftauchen, aber in solchen Fällen ist es durchaus eine Option, mit einem eigenen Arrangement zu arbeiten. Geht mit der Haltung heran: „Nicht die Kraft eines Einzelnen, sondern wir alle als Band bringen die Welt des Songs zum Ausdruck.“ Probiert es unbedingt aus!
[Rock] Einsteigerfreundliche bandorientierte Vocaloid-Songs [Einfach] (1–10)
Der Junge der Niederlagekemu

Viele Fans von Vocaloid-Rock träumen sicher davon: „Diesen Song möchte ich mit meiner Band spielen!!“ Die Songs von kemu sind alle durchweg richtig cool, oder? Spielt unbedingt „Haiboku no Shōnen“ live und heizt dem Publikum zusammen so richtig ein. Der Rhythmus ist ein uptempo 8-Beat im typischen Rockstil, also spielt mit voller Kraft und Energie. In der B-Melodie sollte man den Backbeat betonen und das Timing leicht zurücknehmen; vom Übergang in den Refrain an dann bewusst ein Gefühl von Tempo und Drive erzeugen. Da das Rhythmuspattern im Zwischenspiel etwas knifflig ist, könnt ihr, falls das Drum-Fill-in partout nicht klappt, auf eure eigene Arrangement-Idee ausweichen. Um die Wucht dieses Songs auszudrücken, kann es außerdem sinnvoll sein, die Performance als gesamte Band durchzuplanen.
Wenn du springst.Omoi

Es ist ein Track mit kräftigem Schalldruck, der einem das Herz warm werden lässt! Ein Werk der Musikunit Omoi, veröffentlicht im Jahr 2017. 2020 erschien ein animiertes Musikvideo, dessen hohe Qualität für Gesprächsstoff sorgte. Es ist ein Nachrichtensong an einen Freund, der seinem Leben ein Ende setzen will, aber anstatt von Düsternis vermittelt er eher Lebenskraft und hat eine emotional aufgeladene Atmosphäre. Das Original ist ein Mix mit eingearbeiteten Synth-Sounds, aber eine Bandumsetzung ist auch nur mit Powerchords auf der Gitarre möglich. Allerdings ist das Tempo hoch, daher sollte man genau darauf achten, dieses sauber zusammenzubringen.
Planeten-SchleifeNayutan Seijin

Ein einfaches, aber eingängiges Intro ist das Markenzeichen. Das Gitarrenriff ist leicht, aber catchy – ein Arrangement, über das sich Anfänger-Gitarristen freuen. Der Bass spielt überwiegend Grundtöne, aber achte darauf, die Akzente sauber zu muten, sonst geht die Straffheit des Songs verloren. Das Schlagzeug basiert vor allem auf einer Four-on-the-floor-Bassdrum und Offbeat-Hi-Hats; da das Tempo hoch ist, empfiehlt es sich, mit langsamem Üben zu beginnen. Der Gesang liegt im Original in einer recht hohen Tonart – wenn es schwierig ist, probiere es zum Beispiel eine Oktave tiefer oder finde eine andere Lösung, um dich heranzutasten.
Donutlochhachi

Ein Stück, das Kenshi Yonezu in seiner Vocaloid-P-Zeit veröffentlicht hat. Keine der einzelnen Phrasen ist besonders schwierig, aber wegen des hohen Tempos kann es in der Band leicht zu Timing-Verschiebungen kommen, also passt gut auf. Für eine Band aus völligen Anfängern braucht es etwas Zeit, um das Stück fertigzustellen, aber bis ihr es gemeinsam sauber spielen könnt, seid ihr mit Sicherheit keine Anfänger mehr. Man kann die besonders schwierigen Stellen vereinfachen und umarrangieren, das ist eine Möglichkeit; empfehlenswert ist aber auch, für den Fortschritt stetig zu üben. Probiert also, das Training so zu gestalten, wie es zur Atmosphäre eurer Band passt.
Doppel-LariatAgo aniki

Wenn es um Vocaloid-Songs geht, darf Agoaniki-sans „Double Lariat“ als unvergesslicher Klassiker nicht fehlen. Da es viele leicht einprägsame Phrasen gibt, ist er auch Bandanfängern zu empfehlen. Wenn ihr darüber nachdenkt, eine Vocaloid-Band zu starten, probiert ihn unbedingt zu spielen. Falls ihr die Basslinie als schwierig empfindet, könnt ihr sie stellenweise auf Root-Notes vereinfachen. Der Schlüssel, diesen Song cool zu performen, liegt besonders am Ende des B-Teils: Gebt der ganzen Band Schwung und richtet die Spannung klar auf den Refrain. Gegen Ende steigert sich die Intensität, und gerade deshalb ist eine sorgfältige, bewusste Spielweise wichtig! Dann wird es garantiert eine präzise und richtig coole Band-Performance!


